06.02.2017 - baily - mit angst ums leben

nach einem tierquälerei-skandal sind die premiere und pressetermine
zu dem hundefilm „bailey - ein freund fürs leben“ kurzfristig abgesagt worden.

ein video von den dreharbeiten in kanada hatte tierschützer alarmiert.

auf dem clip, der vom internetportal tmz.com ins netz gestellt wurde,
wird ein schäferhund von seinem trainer angehalten,
in ein becken mit tosendem wasser zu springen.
der verängstigte hund versucht mehrmals aus dem becken herauszuklettern.
im wasser kämpft das tier gegen künstliche stromschnellen an.

der vorfall werde untersucht, hiess es in einer mitteilung
der firmen amblin entertainment und universal pictures,
wie das portal eonline.com am freitag berichtete.


[der tagesspiegel - weiterlesen...]

 

[mitschnitt während der dreharbeiten]

 

lichtspielhaus comet cine center protestiert gegen tierquälerei:

[comet cine center - facebook]

 

 

14.01.2017 - die linke - gründung lag tierschutz nrw

im stadtbüro der linken in hamm trafen am 14.01.2017
die mitglieder der landesarbeitsgemeinschaft nrw tierschutz
zur 2. versammlung zwecks fortsetzung der gründungsformalitäten.

eine der aufgaben der landesarbeitsgemeinschaft
tierschutz nrw wird darin bestehen,
sich für eine verbesserung der tierschutzgesetze
und der tierrechte einzusetzen.

mitglieder und vorstand der lag tierschutz nrw
würden sich über weitere interessierte und neue mitglieder freuen.

in den vorstand wurden gewählt:

carmela cirlini - kreisverband gütersloh
(ansprechpartnerin für die partei die linke
inkl. aller organe, gliederungen, ags usw.)

christiane plauck - kreisverband coburg
(mitgliederverwaltung/mitgliederbetreuung)

tanja behring - kreisverband minden-lübbecke
(finanzen)

iris barden - kreisverband köln
(kommunikations-/medienverantwortung externe strukturen)

thomas plauck - kreisverband coburg
(kommunikations-/medienverantwortung (interne/externe strukturen)


 [facebook - lag tierschutz nrw]

 

 

05.01.2017 - online aktion jetzt rede ich

jetzt rede ich!

wie viele von euch sicher mitbekommen haben,
führen wir (ethia) im moment eine kampagne
gegen das seehundmanagement in schleswig-holstein
und fordern minister robert habeck in einer petition auf,
endlich zu handeln.

jährlich fallen rund 500 seehunde den seehundjägern
in schleswig-holstein zum opfer.
seehundjäger können dort willkürlich entscheiden
(ohne tierärztliche untersuchung!),
ob ein tier erschossen werden darf,
weil es angeblich verletzt, krank oder nicht lebensfähig ist.

meist ist das erschiessen der „einfachere“ weg,
da der platz in der einzigen seehundauffangstation
seehundstation friedrichskoog schlicht nicht ausreicht.
besonders interessant: die station wird ebenfalls
vom landesjagdverband betrieben.

in einigen tagen haben wir nun endlich die möglichkeit,
mit minister habeck über die unerträgliche situation zu sprechen.
und nun brauchen wir euch!

schnappet euch euer handy und zeichnet eine kurze videobotschaft auf,
sendet sie uns per mail an jetzt-rede-ich@ethia.de
und werdet teil von einem großen video.

[video aktion weiterlesen]

 

minister habeck, beweisen sie sich jetzt! stoppen sie die seehundjäger!

 


[zur petition]

 

 

25.12.2016 - 1. weihnachtstag - zeit für eine rückbesinnung

demo vor dem schlachthof bochum am 23.12.2016

[facebook demofotos]

 

22.12.2016 - „animal peace" - widerlich!

für die ratten sind menschenrechte ebenso selbstverständlich
wie der einsatz für die rechte aller anderen tiere:

die ratten distanzieren sich daher mit nachdruck
von derartig verirrten „tierrechtlern“.

sie schaden der veganen bewegung abgrundtief!

veranstaltungen von und mit „animal peace“
finden auch künftig keinen platz auf:
www.dieratten.net/akut



www.huffingtonpost.de/2016/12/20/munchen-tierschutz-facebook_n_13740056.html

[ quelle: facebook]

 

 

25.09.2016 - jeremy corbyn - a long time vegetarian

i am a schlafwandler, too. :-)

wikipedia über jeremy corbyn (labour):

„tony blair warnte im august 2015, labour stehe vor der vernichtung,
falls jeremy corbyn gewählt werde. jemand müsse diesen linken schlafwandler aufhalten.“

und animal aid schreibt:

„jeremy corbyn, a long-time vegetarian and close friend of animal aid patron,
the late tony benn, won the election to be the labour party leader“.

und ich schreibe:

der junge soll mal schnell deutsch lernen und rübermachen. ;-)

(ratte werner)



 [sueddeutsche zeitung]

 

 

10.08.2016 - tierhilfe ral - recht auf leben

willkommen bei der tierhilfe r.a.l. e.v.

wir sind ein ehrenamtlich geführter verein,
der sich für in not geratene tiere einsetzt,
sich mit tierrecht auseinandersetzt
und tiere jeglicher art schützt und ihnen hilft.
ein grosser bestandteil unserer arbeit ist die
kastration und ärztliche versorgung wildlebender katzen.

sollten sie fragen zur richtigen tierhaltung, ein abgabetier,
ein fundtier, eine info zu einem tier haben, dem es nicht gut geht
oder ein neues familienmitglied auf vier pfoten suchen,
sprechen sie uns einfach an.

da wir kein ortsansässiges tierheim mit unterkünften sind,
haben wir keine öffnungszeiten.

wenn sie eines unserer vermittlungstiere kennenlernen möchten,
vereinbaren wir gern einen termin mit der pflegestelle.

für notfälle stehen wir jederzeit telefonisch zur verfügung.

falls wir einmal nicht erreichbar sind, rufen wir selbstverständlich zurück.


telefon: 02043-5033740

e-mail: info@tierhilfe-ral.de

www.tierhilfe-ral.de

facebook gruppe: tierhilfe ral
 

 

 

25.06.2016 - zoo buenos aires schliesst nach 128 jahren

[wikipedia zoo buenos aires]

 

 

11.06.2016 - bleiberecht für alle kanadagänse

mit recht setzen wir uns für das leben und überleben von wölfen ein.
leider geht es in weiten teilen der bevölkerung weniger darum,
grundsätzlich jedes leben zu bewahren bzw. zu retten,
sondern in vielen köpfen ist lediglich der gedanke der arterhaltung präsent.

entsprechend ist es nicht weiter verwunderlich,
wenn eine grundsätzliche bereitschaft vorhanden ist,
dem wort „arterhaltung“ einen widerlichen begriff
wie „plage“ entgegen zu setzen, mit dem es leichter fallen soll,
das ermorden von lebewesen als unabdingbar anzusehen oder zu rechtfertigen.

doch wie es sich bei jedem wolf, jeder spinne, jedem pferd und jeder ameise
um ein individuum handelt, dem der gleiche wunsch unterstellt werden muss,
unbeschadet das eigene leben gestalten zu können,
ist folglich auch jede einzelne kanadagans ein lebewesen,
das vergleichbare ansprüche und rechte hat - so wie wir alle!

(werner von den ratten)

 

lebensverachtende arschlöcher in der cdu

die cdu unterstützt den eigenbetrieb auch in fachlicher hinsicht.
der abschuss der kanadagänse sei zwingend erforderlich.
die zahlreichen versuche, die gänse ohne abschuss loszuwerden,
hätten nicht den gewünschten erfolg gezeigt.
den besuchern gegenüber sei die stadt [essen]
verpflichtet ihnen einen ordnungsgemäßen
und sauberen park zur verfügung zu stellen. [...]
eine abwanderung der tiere in den innenstadtbereich
müsse vermieden werden. (schy)

[waz essen 11.06.2016]

 

 

13.04.2016 - detlef arndt ist tot

[detlef arndt - facebook]

 


  

 [das taz-interview mit detlef arndt ...]

 

 

 

15.03.2016 - lebenslauf fürs leben

unser lauf heisst aus einem guten grund – „lebenslauf fürs leben“
jede läuferin und jeder läufer läuft fürs leben und gegen massentierhaltung,
gegen tierversuche, gegen pelztierfarmen,
gegen jedes leid welches tieren angetan wird!

wir wollen mit diesem lauf auf alle missstände aufmerksam machen.
menschen aufklären, versuchen die augen zu öffnen und dabei spenden sammeln.

ca. 3800 km werden wir gemeinsam erlaufen. bis zu unserem grossem ziel
am 18.06.16 / das brandenburger tor in berlin.

dort wollen wir uns dann alle gemeinsam zu einer mahnwache treffen
um gegen das leid am tier zu demonstrieren und ganz klar „pro leben“ zu stehen!
bislang mit dabei:

anke melchior 900 km
silke kerner 300 km
maria v. scheffe. 263 km
gabi seidensticker 320 km
patrick mehr 580 km
sabine wester 1300 km
carmen spatschek 170 km

ich wünsche allen läuferinnen und läufern eine wirklich gute zeit,
einen tollen weg, flinke füsse, tolle begegnungen und besonders gutes wetter.

[sabine wester]

[spenden lebenslauf betterplace]

[lebenslauf facebook-gruppe]

[lebenslauf mahnwache in berlin]

 

08.03.2016 - frauentag

[internationaler frauentag - wikipedia]

 

 

06.03.2016 - leben wird schöner - wenn man ein i einfügt

aus erfahrungen lernen: eine neue partei stellt sich vor.


www.facebook.com/ETHIA-1226972987331164/timeline


„wir freuen uns, ihnen unsere partei ethia vorstellen zu können!

unsere gründungsziele sind unsere herzensangelegenheiten,
aber etwas anderes ist ebenso wichtig: wir möchten die gesellschaft –
unsere mitbürger – bewegen, sich auf einen ethischen weg zu machen,
der kein lebewesen ausgrenzt.

diese grundmotivation soll endlich eine politische heimat finden!

um die ziele von ethia zu unterstützen braucht es eine einzige voraussetzung:
keine rechten positionen zu vertreten!

ansonsten reicht die bereitschaft, sich zu öffnen und bereichern zu lassen
von unterschiedlichsten denkansätzen und dies in unseren kernbereichen
soziales, tierschutz/-rechte und ökologisches.

menschenrechte sind untrennbar von tierrechten und dem einsatz
für unser aller lebensgrundlage, der natur, verbunden!
nichts davon lässt sich isoliert betrachten.

wir möchten sie einladen, unabhängig von parametern wie ernährungs- und lebensform,
an unserer seite zu sein, einen mitgliedsantrag zu stellen und mit uns eine gerechtere,
l(i)ebenswerte, begeisternde politik und gesellschaft zu kreieren!

unser motor ist ihre leidenschaft!

bringen sie sich ein!
bereichern sie ethia!“

 

bettina jung - www.ethia.de/vorstand/
(bis zum parteiaustritt ende 2015 tätig im bundesvorstand mut - tierschutzpartei)

 

www.ethia.de/wp-content/uploads/2016/02/Grundsatzprogramm.pdf


auszug aus der präamel:

„rechtsorientierte gesinnung und eine ebensolche vergangenheit,
auch in entsprechenden parteien, ist unvereinbar mit den grundsätzen von ethia
und führt zu nichtaufnahme oder ausschluss“

nun denn:
leben wird schöner, wenn man ein i einfügt

(knut becker)

(ratte werner)



petition gegen tierversuche:


[zur petition change.org]


 

23.01.2016 - ich will nicht mehr reden

heute abend war ich im sattgrün essen.
ich hatte mein teller ganz ausgehungert voll beladen,
setze mich hin und freue mich auf genuss pur,

kommt ein pärchen daher, von dem die frau einen parker
mit echtpelzkragen und kaninchenfellfutter trägt.

natürlich setzen sie sich direkt mir gegenüber,
der parker wird in meinem sichtfeld abgelegt.

genüssliches essen ist für mich passé,
stattdessen frustriertes gestopfe.
als ich fertig bin, warte ich, bis das pärchen
ebenso fertig mit dem essen ist.

dann spreche ich die frau ganz freundlich und höflich an:

ich: „entschuldigen sie bitte, darf ich sie mal was fragen?“

sie: „ja?“

ich: „ich bin von der tierrechtsorganisation animalsunited.
wir suchen immernoch demostrationsobjekte zum thema pelz.
würden sie uns ihre jacke vielleicht dafür zur verfügung stellen?“

sie schaut auf ihren parker, ihr gesicht zeigt „ach ja“
und sie antwortet mit einem lächeln:

„nein, den habe ich gerade neu gekauft.“

ich: „oh! achso.“ (blicke eine sekunde nach unten,
dann wieder auf und frage sie verunsichert weiter):

ich: „macht ihnen das denn gar nichts aus mit dem pelz und dem kaninchenfell?“

sie: „ich habe lange überlegt. ich bin ja vegan. aber ich meine,
das lenkrad meines autos ist aus leder. mein gürtel, meine schuhe sind aus leder.
und jeder ist ja aus einem anderen grund vegan.“

ich kriege nur noch ein verkniffenes „mhmm“ raus.

ich will nicht mehr reden.


(linda grass)

 

 

21.01.2016 - gatterjagd ... verlogene doppelmoral

der nicht selten malträtierte und inflationär benutzte begriff empathie,
hier, bei den ach so religiös angehauchten maltesern ist er passsend einsetzbar:
die unendliche weite der empathie, jäh in den köpfen unterbrochen ...
durch ein gatter.

(ratte werner)


protest für tierschützer nur ein etappensieg
balluch ist entrüstet: „diese wildschweine wurden ganz offensichtlich
im engen kontakt zu menschen gezüchtet! nun sitzen sie im jagdgatter mailberg
und sollen diesen freitag, 15. jänner, von hunden gehetzt und von
perversen jägern beschossen werden!“

der aufruf in den sozialen medien half: der protest gegen die gatterjagd war gross.
die postings wurde vielfach kommentiert, geteilt und aufgerufen.

„dieser fall zeigt, dass die gatterjagd vom grossteil der bevölkerung
vehement abgelehnt wird“, ist balluch überzeugt.
„so viele proteste in so kurzer zeit sollten jenem kleinen teil der jägerschaft,
der noch immer an dieser grausamen praxis festhält, zu denken geben.“


der pächter des gatters, werner mattes, hat schliesslich die jagd abgesagt.

der protest fruchtete, aber das ist für die tierschützer nur ein etappensieg.
sie wissen, dass der pächter jederzeit wieder eine jagd einberufen kann.
balluch möchte, dass die „jagd auf zuchttiere“ unterbunden wird.
[...] der wiener tierschutzverein fordert ebenso ein stopp für die gatterjagd.
„das mass ist mehr als voll“, findet präsidentin madeleine petrovic.
die wildtiere, „gezüchtet eigens für die massaker“,
leben „in einem unnatürlich kleinen gebiet“ und dienen nur einem zweck:
„der befriedigung des blutrausches einiger betuchter ‚jagdgäste‘“.

der souveräne malteser ritterorden lässt als grundeigentümer nicht auf sich sitzen, dass die tiere für den abschuss gezüchtet wurden. „die wildschweine sorgen dafür, dass der waldboden umgegraben wird und eine natürliche baumverjüngung wieder stattfindet“, erklärt kanzler richard steeb.

[weiterlesen]

 

 

19.01.2016 - stoppt das widerliche gänsereiten

 

schützt unsere kinder - stoppt das gänsereiten

in bochum-wattenscheid findet jährlich am rosenmontagszug
das traditionelle „gänsereiten“ statt.

dabei wird eine zuvor ermordete gans an den füssen
zwischen zwei bäumen aufgehängt und mehrere reiter
versuchen ihr im galopp den kopf abzureissen.
wem das gelingt, der darf sich für ein jahr „gänsereiterkönig” nennen.
bis dahin muss der gans der hals immer wieder angeschnitten werden.

während in anderen städten mittlerweile attrappen verwendet werden,
hält bochum-wattenscheid an der toten gans fest.

(sandra lück)

unterschreibt bitte die petition und verteilt sie weiter!

www.change.org/p/petition-stoppen-sie-das-g%C3%A4nsereiten-in-bochum-wattenscheid-hannelorekraft-derwesten

 

 

09.01.2016 - nein zum wildtierverbot im zirkus

nein zum wildtierverbot - ja zum tierverbot!

wir leben - davon gehe ich mal der einfachheit halber mal aus -
in einer demokratie mit freier meinungsäusserung,

mit der auch wünsche und forderungen verbunden sein können.

wenn jäger den status einfordern, „naturschützer“ zu sein -
also eine unverschämte maximalforderung -
warum sollen wir dann den arsch einkneifen und die misshandlung
von z.b. dromedaren (haustiere!!!) zulassen!?
warum sollen wir unser recht auf freie meinungsäusserung anpassen
an die gefälligkeiten der vermeintlich mächtigen? nein!

„wildtiere“ in zirkusbetrieben sind/waren fürs publikum allein schon
wegen ihrer „gefährlichkeit“ attraktiv und profitabel.

glauben wir daher ernsthaft, dass es mit pferden und dromedaren
als „haustiere“ so gemütlich bequem in den zirkusarenen weitergehen wird,
wenn die „gefährlichen attraktionen“ nicht mehr da sind?

müssen wir nicht eher davon ausgehen, dass die „haustiere“
dann erst recht zu „attraktiven“ höchstleistungen heran gequält werden,
um das „wildtierloch“ wieder zu füllen?

darum eindeutig nein zur wildtier-forderung!

über kompromisse kann man jederzeit sprechen,
die müssen nicht schon im vorfeld von uns gefordert werden.

ps: und wer meint, das sei spaltung des tierschutzes,
der sollte lieber mal sein gewissen über von uns
im stich gelassene „haustiere“ überprüfen.

(werner von den ratten)

 

 

02.01.2016 - der tierschutzpartei mut laufen die mitglieder davon

rock the nature (facebook):

bettina jung und viele andere verlassen die partei
tierschutzpartei (mut) wieder einmal am abgrund

die tierschutzpartei (mut) will einfach nicht funktionieren.
hatte
rock the nature“ (rtn)  kurz vor dem bundesparteitag
im november 2015 noch recht erfreut über ihre entwicklung berichtet,
hat sich die situation plötzlich um 180° gedreht.

mit sofortiger wirkung sind im lauf der woche bundesvorstand bettina jung,
und danach viele leistungsträger und mitglieder ausgetreten. so waren es u.a.

• bettina jung (bundesvorstand mut, landesvorstand lv hamburg,
   mitglied im bak tierversuche und leiterin des bundesarbeitskreises meeresschutz
• luise wenkheimer (schriftführerin mut, präsidiumsmitglied lv bayern
   und mitglied im bundesarbeitskreis stadttauben)
• kalle greve (beauftragt mit dem aufbau des lv niedersachsen)
• philipp-niclas jung (gründungsmitglied mutige jugend und schriftführer im lv hh)
• susanne cormier (vorstandsmitglied des lv bayern)
• gaston prüsmann (vorstandsmitglied des lv schleswig- holstein)
• claudia kostka (gebietsbeauftragte für rheinland- pfalz)

die zukunftsprognosen der partei konnte man im november
nur mit dem daumen nach oben werten. die früheren vorwürfe zu sekten-
und rechtslastigkeit waren nach unseren recherchen ausgeräumt.
eine unendlich fleissige front ehrenamtlicher engagierte sich für diverse projekte.
leider brachten die neuwahlen dann aber nicht die änderungen,
die nötig gewesen wären, um die partei auf stabile beine zu stellen.

zweifellos war bettina jung die lokomotive der partei. vor allem sie war es,
die aktionen, demos, kampagnen, die distanzierung von rechts
und den kontakt mit den bürgerinnen organisierte und forcierte.

wer soll ihre dynamik und ihr engagement ersetzen?
die jetzige krise der tierschutzpartei wird sich als wesentlich tiefer erweisen,
als der austritt des früheren, leicht ersetzbaren vorstands stefan bernhard eck
(mep) im frühjahr 2014. schon jetzt werden tendenzen sichtbar,
dass einige protagonisten die partei nur als sprungbrett
in das europaparlament nutzen wollen. weniger aus tierschutzgründen,
als aus einkommens-, renten- und imageüberlegungen.
mut allein wird der mut nicht aus dieser prekären situation helfen.
sinnvoller wäre es aufzuwachen, egos, egoismus und ideologie zur seite zu legen,
und selbstdarsteller plus opportunisten über bord zu werfen.

[weiterlesen facebook rock the nature]

 [homepage bettina jung]

 

 

essen - mahnwache gegen tierversuche am 20.12.2015


[facebook-veranstaltung]

 

traditionelle mahnwache gegen tierversuche
am sonntag, 20.12.2015 - 17:00-19:00 uhr

in essen, kettwiger str. 45 höhe münsterkirche.

die mahnwache „macht licht im dunkeln der vivisektion“
soll an das schicksal der 3 millionen tiere in deutschland
und an die endlose Zahl von tieren weltweit
hinter den verschlossenen türen der versuchslabore erinnern

als zeichen sollen die teilnehmerinnen eine kerze anzünden.

diese mahnwache am letzten sonntag vor heiligabend
ist zur über 30-jährigen traurigen tradition geworden.

der affe auf ratten-button nr. 503 ist rein symbolisch gemeint,
er steht stellvertretend für alle gefolterten und getöteten tiere.

04.12.2015 - wie sammeln: lautsprecher für adrienne

 [www.facebook.com/events/910203852399681/]

 

mit adrienne haben wir eine mitstreiterin in unseren reihen,
die nicht nur für die tierrechtsarbeit vorbildliches geleistet hat,
sondern auch „lautlos“ grosse geldsummen aus eigener tasche aufgewendet hat,
um ihre zahlreichen veranstaltungen eindruckstvoller umsetzen zu können.

adrienne hat sich zudem einen namen darin gemacht,
ausgezeichnete reden zu schreiben,
die sie meist auch selber ins mikrofon spricht.

und genau an dieser stelle besteht ein problem:

die derzeit zum einsatz kommenden verstärker
haben entweder eine zu geringe reichweite (mobilbox)
oder wirken im klang einfach zu aggressiv (megafon).

mit der spenden-aktion „lautsprecher für adrienne“
möchten wir daher zweierlei bewirken:

- adrienne soll gehört werden, und zwar von allen.

- wir sagen ihr mit diesem geschenk dankeschön!


ausführliche infos auf der [facebook-veranstaltungsseite]
und auf der facebook-seite von [ludwig hoven]

update: die teufel ist da und wird ihren ersten einsatz in viersen haben.
nun sammeln wir einfach weiter für ein tierschutzprojekt,
über eingereichte vorschläge werden wir abschließend abstimmen.

endstand der spendeneingänge 01.01.2016:
 

 

13.11.2015 - peta und wiesenhof - zwei seiten einer medallie

die ratten fordern grundsätzlich:

keine verhandlungen mit konzernen,
deren wahre anliegen weiterhin bei profit und ausbeutung liegen!


keine verhandlungen auf kosten fairer, veganer betriebe!

 

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 taz
die tierrechtsorganisation peta und der geflügelriese wiesenhof
wollen möglicherweise zusammenarbeiten.

am 1. oktober beginnt eine verhandlungsrunde,
in der beide seiten sondieren,
unter welchen bedingungen das peta-logo
die vegane produktlinie des konzerns zieren könnte.

[weiterlesen taz]

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peta und der taz-artikel - kommentar einer ratte

nicht zum ersten mal steht peta im kreuzfeuer innerhalb der tierrechtsszene.
auch die ratten haben sich hier in der rubrik kuckma wiederholt kritisch
mit peta auseinandersetzen müssen.

nun knallt plötzlich der vorwurf mitten hinein, peta würde nicht nur verhandeln,
sondern wäre unter umständen sogar bereit, dem wiesenhof-konzern das recht
auf nutzung eines peta-labels zu gewähren!?

käme es dazu, peta würde als „tierrechtsorganisation“ einmal mehr
den job eines „tierschutzvereins“ übernehmen und damit den anspruch
auf den begriff „recht“ zwangsläufig weiter verwirken.

nicht wenige aus den reihen der tierrechtsszene haben peta diesen anspruch
sowieso längst abgesprochen - schon weit vor dem erscheinen des taz-artikels.

die ratten haben ihren job nie darin gesehen, bei der „selbstzerfleischung“
der tierrechts/schutz-szene mitzuwirken, sondern ganz im gegenteil,
die ratten stehen für den versuch, solidarisches tun und handeln zu unterstützen.

unabhängig davon ist es vor einer urteilsbildung unabdingbar,
immer beide bzw. möglichst alle seiten gleichberechtigt zu wort kommen zu lassen.

inzwischen liegt uns auch ein internes papier von peta2 vor (siehe unten),
es ist eine stellungnahme der peta2-leitung zu den wiesenhof-vorwürfen.

in dieser peta2-stellungnahme wird gesagt, dass  über die vergabe
eines peta-labels nicht „explizit“ verhandelt wurde bzw. werden sollte.

stopp, die aussage hinterlässt einen einschränkenden interpretationsspielraum,
ähnlich: „schluss mit grausamen tierversuche“, dem beibehalten von tierversuchen.
und damit widerspricht man nicht dem taz-artikel, sondern korrigiert ihn lediglich.

tatsache dürfte allerdings sein, dass nicht nur weite teile der tierrechtsszene
dem derzeitigen vorgehen von peta sehr kritisch gegenüberstehen,
sondern zwischenzeitlich ebenso die aktiven vom streetteam peta2
erhebliche bauchschmerzen bekommen und entsprechend protestiert haben.

die wichtige interne kritik bei peta dürfte demnach stattfinden.

doch die eigentliche gefahr für peta als tierrechtsorganisation liegt tiefer:
peta hat seinen ruf durch umstrittene aktionen längst selber infrage gestellt.
die folge: es wird demnächst stellungnahmen geben, die den taz-artikel
eindeutig unterstützen - weil das vertrauen zu peta verloren gegangen ist!

peta muss daher aufpassen, nicht nur als wischi-waschi-orga in verruf zu geraten,
vielmehr führen vermehrte populistisch ausgerichtete statements zu einem kurs,
den einstmals die titanic eingeschlagen hat. die folgen sind bekannt.

vieles in politik und gesellschaft ist durch reformarbeit verändert worden,
vieles durch den zahn der zeit, durch nachwuchs mit veränderten ansichten.

auf den zahn der zeit zu warten, dazu bleibt peta jedoch keine zeit mehr.
peta sollte schleunigst das ohr aufs gleis legen, muss sich daran orientieren,
was u.a. aufgeweckte mitstreiterinnen von peta2 immer wieder fordern.

wenn peta überleben will, muss populistisches agieren vergangenheit sein.
der ruf von der strasse, vom puls, ist längst viel wichtiger geworden
als das malen von eindrucksvollen plakaten am schreibtisch.

plakate malen können sie inzwischen alle. auch wiesenhof.

wenn wiesenhof „vegane“ produkte anbietet, dann ausschliesslich,
weil sich wiesenhof davon einen konkreten profit verspricht.
und wenn das vegane zeugs von wiesenhof profitabel sein sollte,
dann könnten wir die produktion nicht einmal verhindern -
genauso wenig verhindern, wie das gnadenlose gemetzel,
das tagtäglich in diesem mörder-konzern stattfindet.

wer also verhandelt mit solchen ausbeutern und lebensverachtern,
wird nicht nur ins boot der machenschaften gezogen,
er wird obendrein nach regeln eines kalten marketings verarscht!

ich wünsche dem peta2-team stehvermögen,
vor allem aber eine noch grössere bereitschaft,
für frischen wind zu sorgen, in den muffig angestaubten
vorstandsräumen von peta. in diesem sinne: sink positiv.

(ratte werner)

 

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stellungnahme leitung peta2

 

 

 

09.10.2015 - schweine leben


[quelle facebook]


manchmal möchte ich mir einreden,
menschen haben dich inzwischen so „abgehärtet
du musst!
du kannst es aushalten!

bedeuten diese schweine nun einen rückschlag?

nein, einen rückschlag bedeuten sie sicher nicht! -
weil ich es nicht aushalten kann.

(ratte werner)

 

 

04.10.2015 - welttierschutztag - zirkus altoff in marl


 

bitte! hört endlich auf mit der halbherzigen kompromiss-forderung

„verbot von WILD-tieren im zirkus“

wir stehen ein für alle tiere!

was machen wir denn, wenn es keine WILD-tiere mehr gibt im zirkus?
zufrieden zurücklehnen? wieder von vorn anfangen?
etwa mit rel. 2.0, nun für die „haustiere“?

ein zirkus muss seiner tradition folgend „sensationen“ bieten,
folglich wird er den verbliebenen „haustieren“ (pferde, dromedare, ziegen)
ganz besonders perverses abverlangen,
als ersatz für die dann fehlenden „sensationen“ tiger, löwen ...

(ratte werner)


zum thema „kamele sind haustiere

kids.t-online.de/wann-wurde-das-kamel-zum-haustier-/id_18795028/index

 

 

04.10.2015 - mars macht mobil

 [ drlima ] 

 

26.09.2015 - düsseldorf

mahnwache für tiere ...

 

 

14.09.2015 - protest gegen gesellschaftsjagd regierung hessen

„der hessische ministerpräsident volker bouffier
gibt sich die ehre am mittwoch, dem 4. november 2015
in das forst gross-gerau zur gesellschaftsjagd einzuladen.

treffpunkt: parkplatz „münchbruchmühle“

aufbruch zu jagd: 9.15uhr
beginn des treibens: 10.00 uhr
ende des treibens - hahn in ruh: 13.00 uhr

sie sind herzlich zum schlüsseltreiben eigeladen.

anlässlich dessen wird höflichst um eine spende für die
elly heus-knapp- stiftung müttergenesungswerk hessen gebeten.
eine schüssel wir herumgereicht.:

bitte protestiert!
schreib dem ministerpräsidenten
was du von seiner kranken idee hältst!

ministerpräsident volker bouffier mdl
landesvorsitzender der cdu hessen
alfred-dregger-haus
frankfurter strasse 6
65189 wiesbaden

telefon: 0611 - 1665 0
telefax: 0611 - 1665 440

cdu-fraktion@ltg.hessen.de
info@volker-bouffier.de
hos@hna.de
jas@hna.de
redaktion@oberhessische-zeitung.de
Info@faz.net
struthoff@hersfelder-zeitung.de
poststelle@ltg.hessen.de
pressestelle@ltg.hessen.de
spd-fraktion@ltg.hessen.de
gruene@ltg.hessen.de
die-linke@ltg.hessen.de
fdp-fraktion@ltg.hessen.de

„denn es kann doch nicht sein,
dass ein ministerpräsident
ungeniert zu einem solchen verstoss
gegen die rechte der tiere einladen darf!
der inhalt der einladung zeigt ja schon,
dass diese jagd nicht einmal vordergründig
„dem wohl der tiere“ dienen soll (wie könnte sie auch!),
sondern eindeutig und ausschliesslich zur belustigung
der geisteskranken teilnehmer dient."

(günther bleibohm)

[weiterlesen auf facebook]

 

 

08.09.2015 - demo in duisburg am 10.10.2015 gegen den zoo

wir trauern um NIEAS
dem männlichen orang-utan,
 
der durch menschliche willkür
ein dasein in gefangenschaft
im zoo duisburg verbringen musste,

durch menschliches fehlverhalten
in eine für ihn völlig fremde situation geriet

für wenige momente gab es für ihn
die chance von freiheit

von verantwortlichen des zoos duisburg
erschossen wurde
wie ein flüchtiger schwerverbrecher.   
 
sein gewaltsamer tod
motiviert uns umso mehr
in unserem  kampf um freiheit für alle tiere.

jedes lebewesen hat das natürliche
und selbstverständliche recht
auf freiheit und unversehrtheit.

(ratte bigi)


[zoo - unschuldig hinter gittern - klick zur demo]

[zoo duisburg nein danke]

 

 

02.09.2015 - gelebte „demokratie“

[waz - der westen]

[bewertungen auf amazo n]

[homepage autor]

 

 

31.08.2015 - mord im zoo duisburg

tot oder die trauernde.

im frühsommer 2015 hatte ich fotos im duisburger zoo gemacht,
da die ratten auf der pottdemo den bereich zoo/zirkus
als infostand-thema hatten.

als die liebe orangutan-dame mich als (einzigen) "gast" erblickte,
schritt sie quer durchs gehege und platzierte sich direkt vor mir.
wir waren so fast eine viertel stunde beisammen,
"nur" getrennt von einer glasscheibe.

ihre gesamte gestik stimmte mich schon damals außerordenlich trauig.
kein anderes tier im zoo ist mir an dem tag so nahe gegangen -
obwohl ich auch andere affen erlebte, die sich ähnlich verhielten.

ich habe schon seit längerem vor, von dem tag eine kleine bildreihe zu erstellen.
dass mich ein heimtückischer mord zur akuten eile bewegen würde,
war mir dabei allerdings nicht in den sinn gekommen.

(werner von den ratten)

 

[waz: orang-utan aus dem zoo in duisburg nach ausbruch erschossen]

 

 

 

waz - pottdemo 2015 gelsenkirchen

rund 80 demonstranten nahmen am samstag an der „pott-demo“
der tierschutzorganisation „die ratten“ teil.
interessierte konnten info-stände nutzen

die parole hallt aus dem schnarrenden megafon: „fleischboykott, fleischboykott!“
rund 80 tierschützer laufen bei der „pott-demo“ der tierrechtsorganisation
„die ratten“ am samstag über die bahnhofstrasse.

von den einkaufenden menschen ernten sie hier und da irritierte blicke.
grosse banner werben für „achtung statt schlachtung.“
aggressiv wolle die tierrechtsorganisation eigentlich nicht klingen,
sagt werner jörgensen. „wenn wir überzeugen wollen,
dann dürfen wir nicht angreifen“, sagt der aktivist aus mülheim.

in den 1990er jahren hielten „die ratten“ regelmässig kundgebungen ab,
doch dann wurde es ruhiger um die organisation. „heute ist jeder aufgeklärt
zu massentierhaltung, pelzhandel oder tierversuche“, sagt birgit grümmer,
mitglied der ersten stunde. „aber es ist noch lange nicht alles gut,
und so müssen wir wieder auf die strasse.“

schwammige regularien zu testreihen in der kosmetik-branche
oder krebserregende rückstände bei der lederherstellung,
das alles seien themen, auf die die tierschutzaktivisten
bei ihrer demonstration aufmerksam machen wollen.

info-stände und zitronenkuchen

lösungsvorschläge zu den problemen bieten die tierrechtler bei den
gut besuchten vierzehn info-ständen an. „barbarisch und nutzlos“
prangern „ärzte gegen tierversuche“ den einsatz von hunden
im bereich herz-kreislauf forschung und zahnmedizin an.
daneben ein stand, der kindern näher bringen möchte,
was zoo- und zirkushaltung für tiere bedeutet.

bei danny gibt es zitronenkuchen und muffins.
„einfach das ei durch soja ersetzen, und schon kann gebacken werden.“

sie selbst ist seit über zwei jahren veganerin. „ethisch bedingt,
ich wollte keine tiere mehr essen und habe meine ernährung
von heute auf morgen umgestellt“.

organisator jörgensen ist vor dreissig jahren erst vegetarier geworden
und hat später ganz auf tierprodukte verzichtet.
von vitamin-mangel gebe es keine spur: ich bin 66 jahre alt
und meine blutwerte sind vollkommen normal, ich bin kerngesund.“

pelz komme wieder auf den markt

über einige erfolge der frühen „pott-demos“ freue er sich heute noch.
„hier in der bahnhofsstrasse gab es damals zwei pelzgeschäfte,
die sind jetzt weg“. auch in filmen trage heute, wenn überhaupt,
nur noch der bösewicht einen pelzmantel. „als ich jung war,
hüllte sich noch die hübsche hauptdarstellerin in einen geschmeidigen nerz.“

doch pelz komme durch die hintertür der accessoires wieder auf den modemarkt,
sagt achim betticher. der aktionsgruppenleiter rhein-ruhr von „animals united“
steht vor den grossen fotografien von gequälten zuchttieren der pelzbranche.
„die meisten jungen mädels wissen gar nicht, wo der echt-pelz-bommel
ihrer mütze herkommt.“

[barbara seppi - der westen]

[weitere infos zur pottdemo]

 

 

10.08.2015 - august

 [http://greatapeproject.de/zookritik/]

 

 

22.07.2015 - wiesenhof und veggie

...nichts an diesem ganzen produkt - marketing - konzern - design -
whatever lässt mich nicht sofort alles zukotzen...

wiesenhof, der inbegriff des abartig lebensverachtenden,
grausamen tierausbeutungs- und mordkonzerns
öffnet seine kassen nun auch für veg*s und bietet
neben schmackhaft pürriertem tier nun auch
pürrierten, gepressten scheiss ohne tier.

wird dadurch die tierausbeutungspraxis von wiesenhof besser,
weniger o.ä.? nein, beide „märkte“ bestehen nebeneinander,
es ist nicht so, dass der eine zu gunsten des anderen eingestellt wird.

leiden dennoch nun vielleicht weniger tiere,
weil auch veg*-kritische menschen
mal „was veganes“ statt fleischigem probieren?
vielleicht...vielleicht auch nicht.

natürlich ist die frage „von wiesenhof kaufen oder nicht“
im prinzip in der ethischen abhandlung ähnlich wie die frage,
ob es denn nicht ähnlich inkonsequent wäre/ist bei aldi, mcdonalds,
rewe oder beim restaurant um die ecke einkaufen zu gehen
und letztendlich wird man zu dem schluss kommen,
dass es keine möglichkeit gibt, so zu konsumieren,
dass alles geld, was man ausgibt zu 100%
veganen/ausbeutungsfreien zwecken weiterverwendet wird...

ich weiss auch, dass die veg*-produkte grosser konzerne
oft günstiger ausfallen als die kleiner bio-veganer betriebe,
die eher im reformhaussegment angesiedelt sind
und ich habe selber oft genug erlebt,
dass die veg*-produkte grosser konzerne
(vermutlich auch aufgrund ihrer finanziellen möglichkeiten usw.)
oft in geschmack, konsistenz usw.,
mehr als „authentisch fleischig“ überzeugen
als die der „reformhausbetriebe“ und dies wird mir
auch andauernd von leuten angetragen...

und wieso ärgere ich mich überhaupt darüber, dass es jetzt
„ein neues veganes produkt“ gibt?
das neue vegane produkt ärgert mich nicht.

mich ärgert die damit einhergehende finanzielle
und wirtschaftliche unterstützung
eines konzerns der gegen all das handelt,
wofür ein ethisch motivierter veg* steht...

mich ärgert es noch mehr, wenn dieser konzern
dann von ethisch motivierten veg*s unterstützt wird.

mich ärgert, dass der konzern nach jahrelangen kampagnen
gegen seine abartige tierausbeutung und quälerei
seine politischen gegner*innen einfach „einkauft“,
dass er nichts an den grauenhaften misständen ändert,
sondern einfach ein leckerli in die runde wirft und alle freuts.

mich ärgern am aller, aller, allermeisten
die menschen die sich nicht zu blöde sind
nun rumzulamentieren, dass dies doch ein tolles zeichen sei,
dass wiesenhof jetzt viel „tierlieber“ geworden wäre
und „tierschutzbedenken“ ernst nimmt.

quatsch. wiesenhof hat einfach die fensterläden
an seinen massentierhaltungs
(oder eher massentierverendungs-)ställen zugeklappt
und ein riesen werbeposter für veggiewurst drüber tapeziert...

und es gibt dann noch menschen die sich nicht zu blöde sind,
das als „gutes zeichen“ zu werten. und ja, es ist ein zeichen: das zeichen,
dass wiesenhof die spielregeln des marktes kennt und sie gerne nutzt.
und es klappt, da so viele „von uns“ nach diesen regeln mitspielen.

also führt die ganze aufregung natürlich irgendwie ins „nichts“.
mit einem „herzlich willkommen in der realität des kapitalismus“
müssen wir mal wieder erkennen, dass wir oft doch nur rädchen im getriebe
eines systems sind und es mit oder ohne uns einfach weiter drehen wird...

also schliesse ich mit einer frustriert-resignierten frage:
wer zur hölle vergibt eigentlich diese „vegan“-siegel?
ist das siegel überhaupt geschützt? und wenn ja und wenn irgendeine orga
dem wiesenhofkonzern das siegel für seine vermaledeite vegane
irgendwasmatsch-im-künstlichen-darm-alibi-wurst verliehen hat,
dann wtf, wieso zur hölle und shame on you!

[quelle facebook]

 

 

18.07.2015 - über die grenzen der zusammenarbeit

welche gefahren lauern bei falsch verstandener „tierschutzarbeit“?
herausgegriffen aus einer diskussion auf facebook unter ludwig hoven
ein kommentar von kundi gunde
:

misogyne kommentare sind natürlich nicht weit,
wenn sich auf nicht-menschliche tiere beschränkt wird. kennt mensch ja.

das problem heisst speziesismus und geht in beide richtungen.

wer sich auf (zum beispiel) hunde fokussiert und dabei
mit menschenfeindlichen ideologien zusammenarbeitet
(eben dieses in vielen posts hier benannte „hauptsache zusammen halten“),
arbeitet effektiv gegen die befreiung aller tiere,
weil soziale probleme unter menschen ausser acht gelassen werden.

wir können uns doch nicht ernsthaft mit offen rassistischen gruppen hinstellen,
sexistische kampagnen verbreiten und menschenfeindliche folterphantasien
durch die gegend posten und dann grundrechte für nicht-menschliche tiere fordern.

es ist verständlich wenn dann passanten (die es auf jeder demo gibt) vorbei laufen
und den tierrechtler_innen hämisch nachrufen, mensch solle erst mal was
für menschenrechte tun.

ausbeutung von nicht-menschlichen tieren ist massiv
an gesellschaftliche ungleichheit gekoppelt.
bezweifelt das ernsthaft irgendjemand?

soziologisches grundwissen lehrt uns, dass menschen die nur gewalt erfahren,
viel wahrscheinlicher auch selbst gewalttätig anderen gegenüber sind.

entschuldigung, aber es gibt einen punkt wo die „hauptsache zusammenhalten“
philosophie einfach nicht mehr aufgeht.

mit wem sollen wir denn zusammenhalten nur für das „wohl der [sic] tiere“?
(der gebrauch des artikels in bezug auf „tiere“ deutet
grammatikalisch übrigens auf othering hin, aber das nur am rande)
mit diesem ominösen wohl ist typischerweise implizit
das „wohl nicht-menschlicher tiere“ gemeint. das ist bekannte hfdt rhetorik.

und sollte es jemand nachweislich anders meinen,
entschuldige ich mich aufrichtig dafür es fehlerhaft assoziiert zu haben.

um aber nochmal abschliessende beschwerden aufzugreifen.
die tierbefreiungsbewegung ist inklusiv und sollte sich
von unemanzipatorischen demos distanzieren.

wer auf die ganzen orgas (die wir gerne per pn diskutieren können,
damit sich hier nicht noch mehr menschen persönlich angegriffen fühlen,
was definitiv nicht meine intention ist) abfährt,
die sich offen gegen menschenrechte stellen, kann das ja gerne tun,
aber es hat mit tierbefreiung oder tierrechten einfach nichts zu tun
und sollte daher auch nicht in den dazugehörigen terminen beworben werden.

eine differenzierung zwischen tierschutz und tierrechten
(wie auch ludwig sie meines wissen vertritt) ist sehr begrüssenswert
und wer die überzeugung hat tierschutz sei voll sinnvoll, kann das doch gerne tun.

vielleicht haben wir (in der tierbefreiungsbewegung) ja auch unrecht
und tierschutz ist viel effektiver (glaube ich zwar nicht, aber ich kann mich ja täuschen).

aber dann sollen die konzepte doch bitte auseinander gehalten werden
und reformistische demos auch als tierschutz deklariert werden.

wäre das nicht für alle beteiligten klarer?

[quelle: facebook]

 

 

15.07.2015 - sitzblockade vor tierschlachter tönnies

zeigt solidarität mit den betroffenen tierrechtsaktvistinnen

 [weiterlesen...]

 

 

11.07.2015 - cordula stratmann ganz und gar nicht saTierisch

frage rp-online:
kochen sie auch vegetarisch?

cordula stratmann:
auf gar keinen fall! besonders diese vegane bewegung
finde ich eine äußerst fragwürdige sache.
die menschen, die in ihrer selbstoptimierung
nur noch ihren eigenen bauchnabel im fokus haben,
was bringen die dem gemeinwesen überhaupt?

frage rp-online:
höre ich da doch ein bisschen den wutbürger heraus?

cordula stratmann:
ich glaube, ich gründe mal eine bürgerinitiative gegen veganer (lacht).
in einem geschäft frate neulich eine frau: „haben sie auch vegane schuhe?“
bis dahin hatte ich noch gar nicht bedacht,
auf was ein armer veganer alles zu achten hat.
der kann ja gar kein sozialer mensch mehr sein und spass haben mit anderen.
der muss ja den ganzen tag seine liste abarbeiten,
wie er sich richtig verhält. das finde ich unfassbar.

frage rp-online:
und wenn ein veganer zu ihnen zum essen kommt?

cordula stratmann:
dann mache ich lammeintopf.

[weiterlesen...]


ergänzend dazu eure meinung z.b. hier:


 

 

11.07.2015 - petitionsausschuss lehnt grundrecht für menschenaffen ab

deutsche politik hinkt der internationalen tierethik-debatte hinterher
der petitionsausschuss des deutschen bundestags
hat die petition „grundrechte für menschenaffen“,
die darauf abzielte, schimpansen, bonobos, gorillas und orang-utans
als rechtspersonen anzuerkennen, abgelehnt.

philosoph schmidt-salomon: „verwundert hat mich das nicht,
in der politik zählen rationale argumente nun einmal weniger als interessen.
bedauerlicherweise gibt es jedoch keine starke lobby für die berücksichtigung
evolutionsbiologischer erkenntnisse in der ethik, dem recht und der politik –
wohl aber einen massiven lobbyismus zur aufrechterhaltung
des religiös geprägten menschen- und weltbildes.“

colin guldner: „in argentinien ist man da weiter.
dort wurden ende 2014 per gerichtsentscheid
einem nicht-menschlichen lebewesen,
nämlich der orang-utan-dame sandra,
die im zoo von buenos aires zur schau gestellt wird,
persönlichkeitsgrundrechte zugesprochen.

kurze zeit darauf erkannte eine richterin des obersten gerichtshofes
in new york zwei in einem versuchslabor gefangengehaltene schimpansen
implizit als juristische personen an.

sie ordnete eine art haftprüfung für die schimpansen hercules und leo an,
die seit jahren an der new yorker stony brook university
für biomedizinische experimente missbraucht werden.

auch wenn das court hearing noch keine entscheidung brachte,
hat die anordnung des new yorker gerichtes,
zusammen mit dem gerichtsentscheid in sachen sandra,
jetzt schon enorme signalwirkung.

sie weist auf einen sich vollziehenden paradigmenwandel hin,
dem für das leben tausender menschenaffen, die bis heute in laboren,
zirkussen und zoos gefangen gehalten werden, existentielle bedeutung zukommt.“


 [weiterlesen...]

 

 

25.06.2015 - ponyreiten vor dem aus!

 [weitersagen ...]

 [weiterlesen ...]

 

25.06.2015 - das abschlachten von schweinen in der eu

weit über 50 millionen schweine werden jahr für jahr
allein in deutschland abgeschlachtet

[weiterlesen....]


 

22.06.2015 - katholischer kindertreff wirbt für tierqualen

der kirchenkritiker karl-heinz deschner:
wer die kirche verlässt: ein lichtblick für mich;
wer kein tier mehr isst: mein bruder

„machet sie euch untertan“

offensichtlich noch immer das motto kirchlicher einrichtungen.
unsensibeler umgang mit der ausbeutung von lebenwesen nach wie vor:

weiter heisst es auf der webseite des
katholischen kinder- und jugendtreff st. katharina in dormagen:

solltest du  fragen haben, kannst du uns so erreichen:
jugend@kjt-dormagen.de oder 02133-6220

www.kjt-dormagen.de/

na, dann sollten wir doch gleich mal „fragen“ ...

 

 

19.06.2015 - volksinitiative pro massenmord

 (waz 17.06.2015)

 

 

 rotkäppchen-quellen: facebook

 

 

15.06.2015 - suchmaschine für vegane rezepte

rezeptevegan.de/

mehr als 10.000 vegane rezepte bei rezeptevegan.de,
der suchmaschine für vegane rezepte.

in der sammlung befinden sich die rezepte
von mehr als 100 veganen food-blogs und -webseiten:
rezeptevegan.de/quellen/

ob kochen oder backen, ein festgericht oder nur ein kleiner snack
das richtige rezept ist bestimmt dabei. guten appetit!

 

die suchmaschine findet ihr auch direkt auf der startseite der ratten:
www.dieratten.net

 

weitere internetseiten für vegane ernährung hier:
www.dieratten.net/link/nahrung/

 

 

14.06.2015 - welche knechtung seht ihr am liebsten?

 

  

circus krone - das ist der gipfel der krone!
auf demokratisch machen und zur „wahl“ der perversionen bitten:

was ist am schönsten - tiere oder tiere ausbeuten?

[zur qualwahl „lieblingstierdarbietung“]

 

 


[merkur: tierquälerei im circus krone ...]

„und wildtiere im zirkus haben kein verbrechen begangen,
für das man sie lebenslang einsperren dürfte.

ein bemerkenswerter leserbrief von prof. dr. med. klaus hamper
zum circus krone und dem „aktionsbündnis tiere gehören zum circus“

 

bei dem „aktionsbündnis tiere gehören zum circus“ scheint es sich –
wenn man den im netz verfügbaren informationen glauben darf –
um einen zirkus-lobby-verein zu handeln, der –
ähnlich wie die agrar- und jagdlobby in ihren bereichen –
durch stetes wiederholen der gleichen unhaltbaren aussagen
den erfreulichen niedergang der „tradition“ von im zirkus
auftretenden wildtieren aufzuhalten sucht.

der circus krone hat in der vergangenheit schon des öfteren
mit dem vorwurf der tierquälerei im fokus der amtsveterinäre gestanden
(siehe z. b. [merkur: tierquälerei im circus krone ...])

man braucht aber gar nicht die amtsveterinäre zu bemühen,
um zu begreifen, dass es niemals artgerecht sein kann, elefanten,
raubkatzen, nashörner, nilpferde und seelöwen im zirkus zu halten,
ihnen in der manege „kunststückchen“ zur belustigung
eines lärmenden publikums unter den fanfaren der zirkuskapelle abzunötigen,
geschweige denn, sie jedes jahr monatelang durch die lande zu karren.

um das zu verstehen, reichen eigentlich ein bisschen
gesunder menschenverstand und auch mitgefühl.

und das von dem „aktionsbündnis“ im netz
zur rechtfertigung bemühte argument der angeblich
nicht verringerten lebenserwartung von tieren im zirkus ist so banal,
dass man weinen möchte.

auch menschliche langjährige gefängnisinsassen
sind in der regel körperlich gesund,
sterben nicht vorzeitig und bekommen eine beschäftigungstherapie.
wohl fühlen tun sie sich trotzdem nicht.

und wildtiere im zirkus haben kein verbrechen begangen,
für das man sie lebenslang einsperren dürfte.

es ist ja eben das drama nicht nur in unserem lande,
dass die tierschutz“-gesetze in der vergangenheit
immer unter massiver einflussnahme der lobbyverbände gestaltet
und die ausnahmen immer zur regel gemacht wurden.

das einhalten rechtlicher vorschriften sagt damit rein gar nichts
über deren angemessenheit in bezug auf das tierwohl aus.

das ist in der agrarindustrie so, das ist bei den jagdgesetzen so –
und eben auch bei den vorschriften zur tierhaltung im zirkus.

die sprache des herrn candidus ist verräterisch.
tierrechtler pauschal als „fanatisch“ zu verunglimpfen,
ist an unsachlichkeit nicht zu überbieten.
und der begriff der „tradition“ ist noch immer gut
für die unreflektierte rechtfertigung eines jeden beliebigen unsinns.

auch menschliche sklavenhaltung war früher „tradition“,
ja wurde sogar von ihren profiteuren als „gottgewollt“ verkauft.
diese „tradition“ haben wir überwunden.

mit der wildtierhaltung in zirkussen wird es genauso kommen.

ich würde es begrüssen, wenn die stad kreuznach es zukünftig
den bereits zahlreichen städten in deutschland und der welt gleich tun könnte
und zirkussen die unwürdige „tradition“ der zurschaustellung
von unglücklichen wildtieren in ihrer stadt nicht mehr gestattet.

prof. dr. med. klaus hamper
am schützenplatz 6
21261 welle

[quelle: kreuznacher nachrichten]

 

 

10.06.2015 - buchvorstellung: selina und der traurige delfin

doris thomas „selina und der traurige delfin“, kinderbuch für ca. 5-8 jahre

selina geht in die zweite klasse.
endlich darf sie ihren vater bei der arbeit besuchen.
er leitet das delfinarium super welle.

als ihr haarband in das becken mit den delfinen fällt,
lehnt sie sich weit über das wasser ...
und verliert das gleichgewicht!

eine spannende und rührende geschichte,
die für das thema gefangenschaft sensibilisiert.

kombination aus vorlese- und lesebuch für 1. und 2. klasse.

mit extra grosser schrift für die sätze, die das kind lesen kann
ideal für eine gemeinsame schöne lesezeit.

[weiterlesen facebook...]

[weiterlesen amazon...]

[weitere bücher von doris thomas...]

 

 

09.06.2015 - wegen protest ponyreiten in düsseldorf abgesagt!

krachender teilerfolg für die rechte der tiere!


susi hatte vor einigen tagen eine marathon-demo angemeldet:

  

das war wohl offenbar zuviel des guten:
das ponyreiten auf den rheinwiesen ist abgesagt worden!
ps: ein weiteres zeichen für susis bemühungen: sie hat einen grafiker
beauftrag, das ankündigungsplakat zu setzen. 

 

heute: arne lipp von rp-online berichtet:

der zunehmende protest hat wirkung gezeigt:
das „ponykarussell“ ist dieses jahr nicht mehr dabei.

bei der rheinkirmes wird eine beliebte,
aber zuletzt umstrittene attraktion erstmals fehlen.

die veranstalter, die st-sebastianus-schützen,
haben das „ponykarussell“ von der schaustellerliste gestrichen.

in der attraktion konnten kinder auf lebenden ponys im kreis reiten.
die absage ist eine reaktion auf zunehmende kritik von besuchern.
„das publikum akzeptiert immer weniger,
dass tiere auf einer grosskirmes in dieser weise eingesetzt werden“,
sagt kirmes-sprecher wolfgang osinski.
„daraus haben auch die sebastianus-schützen
als veranstalter die konsequenzen gezogen.“

gegen die traditionelle kirmes-attraktion gibt es in ganz deutschland
seit langem immer stärker werdenden protest.

auch auf der rheinkirmes demonstrierten regelmässig tierschützer.

[weiterlesen...]

 

 

08.06.2015 - was ist eigentlich total liberation?

der begriff „total liberation” taucht in den letzten jahren immer häufiger
in der tierrechts- und tierbefreiungsbewegung auf.

er umschreibt die idee, alle emanzipatorischen bewegungen
unter dem überbegriff „total liberation” zusammenzuführen.

da zu diesem thema bislang eher wenig geschrieben wurde,
hat indyvegan verschiedene gruppen und einzelpersonen
innerhalb und ausserhalb der tierrechts- und tierbefreiungsbewegung gefragt.

wie verstehen und interpretieren einzelne gruppen und personen
aus dem emanzipatorischen spektrum das konzept „total liberation”?
welche perspektiven und möglichkeiten bietet dieser ansatz?
welche herausforderungen und probleme ergeben sich
aus dem zusammenschluss mit anderen,
nichtveganen, emanzipatorischen gruppen?

wie können wir das thema für aktive aus dem emanzipatorischen
spektrum attraktiv zu machen, für die tierrechte und tierbefreiung
aktuell noch nicht teil ihres politischen engagements sind?

indyvegan veröffentlicht nun jede woche eines dieser interviews
und will damit eine diskussion zu diesem thema anstossen –
innerhalb und ausserhalb der tierrechts- und tierbefreiungsbewegung.

indyvegan hofft auf fruchtbare und konstruktive diskussionen.

zum abschluss dieser interviewreihe werden die,
aus den interviews und diskussionen gewonnenen,
erkenntnisse und fragestellungen in einem artikel zusammengefasst.

[weiterlesen...]

 

 

08.06.2015 - gute argumente, fleisch zu essen

08.06.2015 - tierversuche für alt bekanntes wissen

so hilfsbereit sind ratten

ihr ruf ist schlecht, der ekel vor ihnen gross:
ratten sind nicht gerade beliebt. zu unrecht.

die nager sind erstaunlich sozial - und fröhlich.

ratten können lachen.
das belegten vor kurzem verhaltensforscher der universität ohio.
trotzdem haben die fröhlichen tierchen nicht gerade den besten ruf.
eine japanische studie zeigt jetzt aber,
dass ratten sozialer und hilfsbereiter sind,
als bislang angenommen.

wissenschaftler von der japanischen gakuin university fanden heraus,
dass ratten sich gegenseitig das leben retten.
und dafür sogar auf futter verzichten.
so testeten forscher die ratten

für das experiment steckten die forscher zwei käfigratten,
die zuvor zwei wochen zusammengewohnt hatten,
in einen behälter mit zwei türklappen  [...]
die ratte erkannte schnell, dass ihr artgenosse
sich in einer notlage befand und setzte alles daran,
die klappe zu öffnen - und dadurch das leben
seines käfiggenossen zu retten.

die schokolade eine tür weiter ignorierten die versuchstiere dafür. [...]

„wir glauben, diese reaktion beruht auf mitgefühl.“

20 ratten - zehn männliche und zehn weibliche -
waren an dem experiment beteiligt.
keine von ihnen wählte die schokolade.
alle entschieden sich dafür, die andere ratte zu retten. [...]

rattenmännchen mit sinn für spiel, spass und humor
sind bei den weibchen erfolgreicher.
ein rattenmännchen, das in der jugend ausgiebig gespielt hat,
sagt panksepp, ist als erwachsener erfolgreicher.
weil es gelernt hat, wie man sich benimmt,
aber auch wie man sich zwischen den rivalen
und das weibchen drängt, ohne es zu verschrecken:
„der rattenmann, der spielt, kriegt die frauen.“

[weiterlesen...]

 

 

03.06.2015 - bahn erweitert veganes angebot

mit der deutschen bahn ist die albert-schweitzer-stiftung
schon seit zwei jahren im gespräch über das angebot
von veganen gerichten in den bordrestaurants.

nachdem die stiftug bereits in der vergangenheit
gemeinsam mit anderen organisationen
sowie durch die hilfe vieler privatpersonen
erste schritte anregen konnten,
ist sie mit der bahn seitdem in konstruktivem austausch geblieben.

diese gespräche tragen weiterhin früchte:
nachdem die ersten vegan-schritte der deutschen bahn
noch recht simpel waren (schmetterlingsnudeln mit tomatensauce),
bringt sie ab dem 1. juni 2015 im rahmen des neuen
„unbeschwert köstlich-konzepts ein ausgefalleneres gericht ...

[weiterlesen...]

 

 

03.06.2015 - japan airlines stoppt tierversuchstransporte

die fluggesellschaft japan airlines beendet den transport
von affen an tierversuchslabore.

zuvor wurde bekannt, dass das unternehmen
primaten aus indonesien und philippinen nach japan geliefert hat.

ohne die vehementen proteste gegen das blutige transportgeschäft
wäre dieser erfolg nicht möglich gewesen.

[weiterlesen...]

 

 

01.06.2015 - zum tag der milch

milch ist für babies!

hundemilch für hundebabies
katzenmilch für katzenbabies
affenmilch für affenbabies
elefantenmilch für elefantenbabies
mäusemilch für mäusebabies
pferdemilch für pferdebabies
eselsmilch für eselbabies
rattenmilch für rattenbabies

kuhmilch für kuhbabies

menschenmilch für menschenbabies

alles klar? endlich verstanden?

(gabi michler auf facebook)

 

 

 

22.05.2015 - ratten retten

 

 

22.05.2015 - grosse bevölkerungsgruppe: deutschlands jammerlappen

 

 

21.05.2015 - tierschutz bussgeldkatalog 2015

der vfbv - verband für bürgernahe verkehrspolitik e.v. aus berlin
hat im netz die homepage der ratten gefunden - und wir finden das gut. ;-)

tierschutz.bussgeldkatalog.org/

der bussgeldkatalog tierschutz ist sehr übersichtlich gestaltet
und bietet damit einen schnellen einblick,
um möglicherweise dem chronisch bösartigen nachbarn
oder dem durchgeknallten jäger auf dem privatgrundstück
eine „passende Antwort“ auf nicht gestellte fragen zu servieren.

der bussgeldkatalog war anlass genug für die ratten,
unter den links eine neue rubrik einzurichten:
www.dieratten.net/link/rechtshilfe/

 

 

20.05.2015 - vegane kinder wollen essen

eltern-netzwerk für veganes essen an schulen

 

meine tochter hat heute zu mir gesagt:
ich will endlich wieder veganes essen in der schule!

dann hat sie - als reaktion auf unseren ablehnenden bescheid -
einen brief geschrieben ans schulamt:

 [weiterlesen...]

 

 

20.05.2015 - veganer garten und schnecken

10 vegane tipps gegen schnecken auf dem beet

ein wichtiger aspekt im veganen garten ist der umgang mit den tieren,
die im garten leben oder immer wieder mal vorbei schauen.
eine besondere herausforderung für den bioveganen gärtner
sind dabei die schnecken.
denn genau wie wir mögen schnecken
gerne frische salate und allerlei andere pflänzchen.

es kann ganz schön frustrierend sein,
wenn man eines morgens in den garten kommt und sieht,
dass sich die hungrigen gäste über das ganze beet hergemacht haben.
über all die pflänzchen, die man mühevoll ausgesät, rausgepflanzt
und immer wieder beobachtet hat.

was also macht man als bioveganer gärtner mit diesen unerwünschten besuchern?

wie kann man sich vegan gegen die schneckenplage wehren?

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07.05.2015 - affenhirnforschung in tübingen wankt

ärzteverein begrüsst ersten etappensieg.

der tübinger hirnforscher nikos logothetis vom max-planck-institut
für biologische kybernetik (mpi) will aktuellen meldungen zufolge
die viel kritisierten affenversuche auslaufen lassen.

die bundesweite organisation ärzte gegen tierversuche
begrüsst diesen schritt und fordert die einstellung
sämtlicher tierversuche am mpi.

„dass ein hirnforscher die jahrelang betriebene affenhirnforschung einstellt,
macht einmal mehr deutlich, dass diese qualvollen versuche entbehrlich sind.
das mpi sollte endlich den tatsachen ins auge sehen
und im sinne von mensch und tier die tierversuchsfreie forschung voranbringen“,
so dr. med. vet. corina gericke, stellv. vorsitzende der ärzte gegen tierversuche.

nach aussage des ärztevereins sind hirnversuche an ratten,
wie logothetis sie nun plant, wissenschaftlich unsinnig
und ethisch nicht zu rechtfertigen.

hirnforschung direkt am menschen – natürlich ohne diesen zu schaden –
zum beispiel mit modernen, bild gebenden verfahren,
ist im gegensatz zum tierversuch sinnvoll und medizinisch relevant.

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04.05.2015 - der mai ist gekommen ...

... die bäume schlagen aus:

> feuerwehr > tierschutzverein gladbeck > ratte birgit > pflegestufe 3:

 [fotos der nestlinge...]

ratte birgit 4 tage später: „die gehen auf wie hefe,
sie verändern sich täglich, alle fünf sind munter!“

 

tipps zur pflege und aufzucht von nestlingen
und anderes wissenswertes über heimische wildvögel:

  

 [homepage wildvogelhilfe...]


 

 

01.05.2015 - immer diese radikalen tierschützer

 ruthe.de/

 

 

01.05.2015 - erfolg für schimpansen

erfolg: us-gericht spricht schimpansen recht auf persönliche freiheit zu.

das oberste gericht new york hatte im april 2 schimpansen,
die an der stony-brook-universität in long island gehalten
und für studien zu menschlichen bewegungsmustern genutzt werden,
das recht auf persönliche freiheit zugesprochen.

als die bekanntgabe erste wellen schlug,
liess die richterin zwar den habeas-corpus-begriff
aus ihrer anordnung streichen.

das urteil bedeutet danach nicht automatisch,
dass allen menschenaffen personenstatus gewährt wird.

es erkennt jedoch an, dass schimpansen ähnliche
kognitive und emotionale fähigkeiten haben wie der mensch
und deswegen nicht eingesperrt und als versuchsobjekt
missbraucht werden dürfen.

die wissenschaftler müssen jetzt begründen,
warum sie die beiden schimpansen gefangen halten.

die klagende tierrechtsorganisation „nonhuman rights project”
kämpft seit jahren für die freilassung der menschenaffen.

sie argumentiert, dass schimpansen dem menschen
in vielen bereichen so ähnlich seien,
dass sie als juristische personen anerkannt werden müssten.
daher sei die haltung in gefangenschaft gesetzwidrig.

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[tagesschau ...]

 

 

29.04.2015 - lob für schlachtung: premium - sehr gut - drei sterne

zitat vier pfoten:

tierschutz-kontrolliert“ von vier pfoten umfasst zwei stufen:

eine einstiegsstufe und eine premiumstufe.

beiden stufen liegen verbindliche anforderungen
bezüglich haltung, transport und schlachtung zugrunde,
die streng kontrolliert werden.

die einstiegsstufe (ein stern) steht für verbesserungen
gegenüber der konventionellen haltung:
mehr platz für die tiere, strukturierte ställe, tageslicht und frischluft,
strenge vorgaben für transport und schlachtung.
die einstiegsstufe ist ein erster schritt in die richtige richtung,
mit dem wir millionen tieren
in der konventionellen landwirtschaft helfen können.

die premiumstufe (drei sterne)
steht für einen sehr hohen standard artgemässer tierhaltung.
die tiere haben noch mehr platz,
auslauf im freien und je nach tierart weidegang.
darüber hinaus gibt es auch vorgaben für die zucht.
die anforderungen an transport und schlachtung
sind für beide stufen gleich streng.

 


[vier pfoten premium-schlacht ung]

 

kommentar ratte werner:

längst hat sich herumgesprochen, wonach bereits die
„vegetarische" ernährung als untere einstiegsschwelle angesehen wird.

warum sollten wir dann für ein reines gewissen beim fleischverzehr werben?

weniger fleisch essen oder bio war vorgestern!
 

doch was paasierte da!?
ende 2012 ging es los, einfach so, ohne not:
die vier pfoten!!
die hatten mal wieder was im koffer:
die premienstufe für die abschlachtung gesunder tiere!

uff.

sünden lädt der klassische christ bekanntlich und ordnungsgemäss
bei seiner menschenfreundlichen kirche ab,
so er denn auf ein stets reines weiterleben wert legt.

es könnte alles so schön egoistisch sein,
dank der kirche, dank der beichte.

doch da gibt es neuerdings noch diese „radikalen tierschützer“,
die möchten ran an die wurzel des übels.

an den ehrenwerten verbraucher!

böse.

denn die wollen dem typen doch glatt einreden,
fleisch sei mord. und mord ist doch eine sünde?
und sünde möchte ein verbraucher vielleicht beichten?

fehlanzeige - meint eine grosse kirche,
das fleischschlucken sei nicht vorgesehen.
zumindest nicht als sünde.

aber ist es nicht triebartiger massenmord an tieren?
stimmt. doch eben keine sünde.

und dann hoffnung, das erbarmen naht.
für diesen typen, dem verbraucher.
das erwähnte ende 2012 - licht am horizont!

die vier pfoten bieten die ersehnte langzeitlösung:
„tierfreundliches produkt heisst es nun -
gütesiegel - premium - sehr gut - drei sterne.

der verbraucher kann sich also, so die vier pfoten,
für ein „tierfreundliches produkt“ entscheiden -
höchstens noch diese ewigen radikalen
würden sowas als tierleichen bezeichnen wollen.

erleichterung. und top,
es gibt zudem keine höhere stufe bei den vier pfoten!
skala reicht nur bis: gütesiegel - premium - sehr gut - drei sterne.

wirklich keine steigerung vorgesehen bei den vier pfoten?

auch nicht für tofu?
nein, natürlich nicht für tofu!

aber ist tofu denn kein tierfreundliches produkt?

quatsch!
tofu wächst erstens nicht in der massentierhaltung!

tofu wird zweitens nicht einmal geschlachtet!
und die vier pfoten erklären sich doch eindeutig zuständig
für die schlachtung - nicht für tofu!

dank der vier pfoten kann der fleischschluckende christverbraucher
also endlich für seine fleischeslust am tier beichte tun,
er zahlt für ein reines gewissen - an der kasse der supermärkte.

aber was ist mit tönnies!?
der soll doch auch mal auf „tierschutz“ machen!

blödsinn!

„tierschutz“, und zwar ganz im sinne der schlachter,
das können profis besser, sie können es voll endet:

danke, vier pfoten.

nein.

(ratte werner)

[quelle: facebook]

logo-fälschung!? unwahrscheinlich!

und wenn doch fälschung?

na ja, dann würde sich halt die frage stellen,
wie kommen die „fälscher“ ausgerechnet auf die vier pfoten ...

[bratfertig aus 4-pfoten-haltung]

 

 

27.04.2015 - prügelnde aeros-zirkusmitarbeiter verurteilt

 [hier könnt ihr karten kaufen zirkus aeros]

tierbefreiung frankfurt informiert:

prügel-zirkus aeros wegen schwerer körperverletzung verurteilt.

erinnert ihr euch noch daran, dass im letzten jahr tierrechtler*innen
in leipzig brutal von mitarbeiter des zirkus aeros angegriffen
und zusammengeschlagen worden sind?

nun wurden die prügelnden zirkus-mitarbeiter vom leipziger amtsgericht
der schweren körperverletzung für schuldig gesprochen.
zudem ergab das ärztliche gutachten,
dass es nur auf seiten der tierrechtler*innen schwere verletzungen gab.
somit wurde die aussage der zirkus-mitarbeiter,
sie hätten sie lediglich gegen die tierrechtler*innen gewehrt,
als lüge offiziell bestätigt.

[leipziger internet-zeitung]

[bild-zeitung]

[tierbefreier e.v.]

 

 

 

27.04.2015 - lässt „servus tv“ tiere jagen?


 [wikipedia servus tv]

brigitte ansgar hat die ratten um weiterverbreitung ihrer e-mail gebeten:

angesichts der zahlreichen missstände rund um das „thema tier“
ist das vielleicht nur eine kleine, unbedeutende facette,
aber ich finde es ungeheuerlich….

beim urlaub in österreich begegneten wir einem jäger,
der jedoch eine kamera in den händen hielt,
das ist eine seltsame kombination, dachten wir uns.

in voller tarnkleidung hat er unserer gruppe erzählt,
er filme für einen österreichischen privatsender, namens servustv.
die jäger filmen für eine wild-tier-sendung!!

es war ein interessantes gespräch, bis wir auf seinem laster
wenig später ein totes tier gesehen haben, ein reh!
„habe ich vorher noch gefilmt, bevor ich es erschossen habe.“

das ist doch pervers!!!

tags darauf gingen wir wieder in dieses gebiet.
in einiger entfernung sahen wir etwas blitzen,
es war die reflexion einer kameralinse.
mit einem fernglas hat dann mein mann zugeschaut.

der selbe jäger vom vortag war mit einer kamera
und einem riesigen objektiv im einsatz.
dann wechselt er ganz langsam zum gewehr, drückt ab,
wir alle erschrecken und der jäger geht zum erlegten tier!
es dürfte ein steinbock gewesen sein.

wir sind schockiert!
natürlich kommt ein jäger ganz nahe zu einem tier,
aber in einer dokumentation erwarte ich mir,
dass professionelle kameramänner -
auch mit einer gewissen distanz zum tier,
im wahrsten sinne des wortes - bilder einfangen.

wird bei den dokumentationen von „servus tv
am ende gar eingeblendet:
„bei den aufnahmen kamen tiere zu schaden“!!!

ist das nicht so, als ob eine walfangflotte
schöne filmaufnahmen von walen macht,
weil man diesen da besonders nahe kommt
und diese bilder dann fernsehanstalten
oder gar greenpeace anbietet,
um schöne tierdokumentationen zu gestalten..

dann aber werden die wale abgeschlachtet.
oder eine hühnerfarm macht wunderschöne aufnahmen
von den freilaufenden tieren, bevor sie wieder eingepfercht werden!

will ich eine natur-tiersendung sehen, gefilmt von jägern?
gibt es dafür nicht profis!

ich finde diese herangehensweise schändlich!

mit einer kamera die schönheiten der tierwelt einfangen und dann abknallen!?

bitte machen sie das publik!
wie können wir, als ein paar personen, dagegen vorgehen!

danke - familie ansger und familie silacek

 

 

27.04.2015 - fragen

 www.dieratten.net/news/blog-0210-fragen/

 

 

21.04.2015 - wild gegen bretter

500 euro kopfgeld und leckeres wildbret
hat jäger schramm für die ergreifung der chaoten ausgesetzt.


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19.04.2015 - die liebe in den zeiten der kröten

 

mülheimer helfen kröten bei ihrer kilometerweiten wanderung

die amphibien werden angezogen vom laichgewässer.

damit ihr weg nicht zu gefährlich ist,
helfen margot abel und michael haase bei der krötenrettung.

hin und her huscht der lichtkegel,
der aus der taschenlampe auf den asphalt fällt.
konzentriert folgt margot abel mit ihrem blick dem hellen fleck,
damit ihr nichts und niemand entgeht.

die nächtliche patrouille der 52-jährigen
hat indes nichts mit voyeuristischer neugier zu tun,
sondern hilft, leben zu retten.

denn wenn bei kröten, molchen, fröschen oder salamandern
die frühlingsgefühle erwachen, leben sie gefährlich.
damit möglichst viele der amphibien die wanderung
über viel befahrene strassen hin zu ihren laichgewässern
unversehrt überstehen, helfen die mülheimer.

in jeder saison ziehen in unmittelbarer nähe zum baldeneysee,
zwischen 4000 bis 6000 amphibien über die fahrbahn.
die zäune, die stellenweise aufgebaut werden,
brächten nicht immer den nötigen effekt, die kröten aufzuhalten,
weil viele amphibien doch den weg drunter durch oder daran vorbei fänden.
„an manchen abenden sind hier zeitgleich hunderte von kröten unterwegs,
da brauchen wir schon zehn leute, um möglichst viele zu retten“.

„besonders vorbildlich verhalten sich die busfahrer:
die weichen den kröten nach möglichkeit aus und geben uns mit lichthupe zeichen,
wenn sie kröten entdeckt haben.“

weniger rücksichtsvoll seien hingegen manche fahrradfahrer,
die die am strassenrand auf- und abgehenden krötensammler
schon mal derbe beschimpften, ärgert sich michael haase.

auch ausserhalb der zeit der krötenwanderung engagieren
sich margot abel und michael haase für den tierschutz,
machen etwa mit einem stand in der fussgängerzone darauf aufmerksam,
unter welchen zuständen schlachtvieh in der massentierhaltung zu leiden hat.

aber auch dazu fahren die beiden neu-mülheimer zurück nach essen.

denn dort, berichtet margot abel, könne man seinen infostand kostenlos aufstellen,
sofern er nicht grösser als ein tapeziertisch ist.

die stadt mülheim aber nehme selbst dafür gebühren. 

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quelle: waz mülheim

 

 

17.04.2015 - www.earthlings.de

 [düsseldorf bei rot]

 www.earthlings.de

 

 

17.04.2015 - wenn das kätzchen mit den kätzchen ...

 

 

15.04.2015 - vegane lokale gesucht

 [facebook-links restaurant]

 [eure empfehlungen hier melden]

 


 

06.04.2015 - wahrlich kein ruhmesblatt für die taz

anja krüger, inlandskorrespondentin der taz
im interview mit astrid sutor, jägerin und referentin des djv

 

anja krüger:
ist es nicht unsinnig, tiere zu jagen,
deren tote körper einfach weggeworfen werden,
weil die felle mangels nachfrage nicht verwertet werden?

astrid sutor:
die antipelzkampagne hat der verwertung
von füchsen zwar stark geschadet.
aber es gibt trotzdem immer mehr menschen,
die ihre jacken lieber mit fuchsfell
als mit chemiefasern gefüttert haben wollen.
deshalb bringen immer mehr jäger die bälge zu kürschnern ...

gut an dem artikel allenfalls,
dass die kommentar-funktion freigeschaltet ist ...

[weiterlesen…]

 

 

31.03.2015 - allerseits uneinsichtigkeit allerseits

 www.dieratten.net/ratten-stellen-sich-vor/

 

 

30.03.2015 - die schlachtung fand nicht statt

durch die umstellung auf pflanzenkost
blieb im zeitraum 8/1984 bis 3/2015
800 tieren das schlachterbeil erspart.

und das hat sich nicht einmal gelohnt.
gelohnt hat sich das achthundert mal.

(ratte werner)

[zum fleischrechner heinrich-böll-stiftung]

 [youtube: welche geschichte steckt in deinem essen]

 

siehe auch:

www.dieratten.net/news/blog-0196-koexistenz/

 

 

29.03.2015 - naturkunde für macka in den hacka

 

 

28.03.2015 - bruessels airline stoppt versuchstiertransporte

erfolg! brussels airlines stoppt tierversuchstransporte von hunden und katzen

die fluggesellschaft brüssels airlines
hat innerhalb von zwei tagen auf proteste reagiert
und sich selbst ein verbot für tierversuchstransporte
von hunden und katzen auferlegt.

zuvor war bildmaterial von beagles aufgetaucht,
die aus einer maschine der airline ausgeladen wurden.

ein mitarbeiter vom flughafen brüssel filmte die tiere
und verbreitete das material -
ohne ihn wäre dieser erfolg nicht möglich gewesen.

[weiterlesen...]

 

 

27.03.2015 - beitrag zur wiesenhof-demo am 26.04.2015

„ob man wiesenhofs paul´s veggie produkte kaufen möchte,
muss jeder selbst entscheiden.“

so eine wachsweiche anmerkung als kritisch hinterfragt auszuweisen,
wäre vielleicht zu erwarten gewesen, entsprängen sie
dem ökotest oder der stiftungwarentest.

dieses fazit propagieren jedoch leider unsere eigenen kreise.

dass „wir“ selber ein dermassen urteilsloses resümee
über die ebenso heuchlerischen wie glasklar durchschaubaren
wiesenhof-machenschaften abzugeben bereit sind,
ist nur schwer zu ertragen.

nicht zuletzt deshalb, weil kleine, aufrichtige (vegan-)betriebe
damit gefahr laufen, einmal mehr zwischen den rädern
der allmacht-konzerne zermalmt zu werden.

schliesslich dreht es sich bei wiesenhof nicht um „irgendeinen“ konzern,
sondern es handelt sich um jenen, der synonym zu stehen scheint
für gnadenlose ausbeutung von tieren.

wir sollten uns nicht deren vegan-geheuchel anschliessen.

man stelle sich nur mal folgendes endzeit-szenarium vor - pressemeldung:
„wiesenhofs tierfabriken in der krise!
das management zieht die reisleine:
subventionierung der tierfabriken
über das gewinnbringende zweite standbein vegan.“

(ratte werner)

www.veganblog.de/2015/03/19/wiesenhof-praesentiert-vegane-produkte

www.facebook.com/events/1038169626211172/

 

 

26.03.2015 - indien putzt jetzt mit kuh-urin

den fäkalien der von den hindus verehrten kühe
werden in indien besondere kräfte nachgesagt:
es gibt seifen aus dung, arznei auf urin-basis
und sogar ein getränk, das als gesunde alternative
zu cola gepriesen wird.

nun sollen regierungsbüros mit urin geputzt werden.

in indien könnte der urin heiliger kühe künftig
zur reinigung von regierungsbüros eingesetzt werden.

die heilige-kuh-stiftung entwickelte ein entsprechendes produkt,
das nach ihren angaben besser und umweltfreundlicher reinigt
als die herkömmlichen putzmittel.

„als wir es zuerst ausprobierten, war der gestank zu gross.
doch nun haben wir den urin destilliert
und mit natürlichen duftstoffen wie kiefernöl versetzt
und uns in weiteren labortests von seiner leistungskraft überzeugt“,
sagte stiftungsvertreter anuradha modi.
er könne zudem für stetigen nachschub garantierten.

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21.03.2015 - ein bild sagt mehr ...

 

 

 

18.03.2015 - abstimmung tötung ratte - erfolgsmeldung

der countdown beim „kunstexperiment“ sollte ursprünglich 11 tage laufen:
inzwischen vermeldet mehnert: „das kunstexperiment '11 tage'
hat erfolgreich sein ziel erreicht und wurde ... beendet“

nach nur 2 tagen!

laut aussage des „künstlers“ war es nie vorgesehen,
die ratte zum abschuss freizugeben.

das paint-ball-spiel wurde nicht fürs abschiessen entwickelt.
eine verletzte, mit farben überspritzte ratte
muss demnach keine abgeschossene ratte sein ...

möge es der ratte gut ergehen!

 (ratte werner) 

www.badische-zeitung.de/rattenexperiment-endet-fruehzeitig-tier-an-behoerden-uebergeben

vorgeschichte:

www.change.org/p/florian-mehnert-stoppen-sie-das-rattenexperiment

www.11days.florianmehnert.de/

 

 

17.03.2015 - nrz: gutachten stärkt remmels nrw-jagdgesetz

im streit ums geplante jagdgesetz stärkt ein rechtsgutachten
minister johannes remmel (grüne) auf breiter front den rücken.

mit der ökologischen ausrichtung des gesetzes
überschreite das land nrw seine kompetenzen nicht;
die festlegung, dass tiere nur noch
„aus einem vernünftigen grund getötet werden dürfen,
schränke das jagdrecht nicht über gebühr ein,
schreibt verfassungsrechtler thomas dünchheim
von der kanzlei hogan lovells aus düsseldorf.

das gut 70 seiten starke gutachten liegt der nrz vor.

dünchheim, früher für die cdu bürgermeister in monheim
und jetzt als rechtsanwalt und partner der internationalen kanzlei tätig,
räumt wesentliche streitfälle zum neuen jagdgesetz ab.

die jagdsteuer - wenn sie denn kommt -
sei verfassungsgemäss ausgestaltet, erklärt dünchheim.

die beschränkung des katalogs der jagdbaren arten
stelle keinen unzulässigen eingriff in die eigentumsrechte der jäger dar
und sei überdies auch nicht gravierend.

auch die einführung eines jährlichen schiessnachweises
hält der jurist für zulässig.

die jäger und andere verbände wollen morgen
vorm landtag gegen das neue gesetz demonstrieren.
eine grossdemo mit bis zu 10000 teilnehmern ist bei der polizei angemeldet.

[weiterlesen...]

 

 

15.03.2015 - demo gegen zirkus probst mit tieren

in dieser woche findet man in vielen mülheimer briefkästen
werbematerial für veranstaltungen des circus probst.
auch grosse tageszeitungen werben mit kostenlosen eintrittskarten.  

zirkus-programme mit tieren sind in vielen staaten längst verboten
oder zumindst stark eingeschränkt.

so gesehen ist es sicher kein zufall, dass beim circus probst
selbst auf plakaten keine sogenannten wildtiere zu sehen sind,
sondern lediglich artistinnen und „haustiere“.

sollte man das als vorauseilenden gehorsam betrachten,
weil sich auch in deutschland die gesetzeslage schnell ändern könnte?

oder ist es eher die flucht nach vorn,
weil immer mehr menschen den zirkus-betrieben mit tieren die rote karte zeigen?

es geht nicht darum, einem zirkus die existenzgrundlage zu entziehen,
es geht einzig darum, der ausbeutung von tieren ein ende zu bereiten.

diesen schritt kann jeder zirkus aus eigener kraft vollziehen,
dazu bräuchte es keine gesetze - und auch keine demonstrationen ...

solange aber ein zirkus der meinung ist,
frei über tiere walten zu können,
werden wir uns in der nähe seiner kunden aufhalten - an der kasse!

 (ratte werner) 

 

die demo-termine findet ihr hier: www.dieratten.net/akut

www.derwesten.de/staedte/muelheim/circus-probst

 

 

 

13.03.2015 - an „die glocke“ - berichterstattung tönnies-mahnwache


[zum artikel der glocke...]

 

liebe redaktion der glocke in oelde.

mit dieser stellungnahme versuche ich als teilnehmer
der demonstration vor den tönnies-schlachtfabriken
die sichtweise meiner freundinnen und freunde widerzugeben:

sie schreiben: „und auch wenn sich einige demonstranten
durch kostüme unkenntlich gemacht haben...

entsprechend provokante frage meinerseits:
wurden möglicherweise ihre hoffnungen auf eine schlagzeilenträchtigere
veranstaltung nicht ganz erfüllt, oder warum wählten diese bildunterschrift?

anschlussfrage: was eigentlich hätten sie mit ihren eigenen gesichtern angestellt,
wenn sie aussehen wollten wie eine kuh oder ein schwein?
wir unterstellen mal, auch sie hätten sich eine maske aufgesetzt?

wir geben gern zu, vor ort nicht vorbereitet gewsesen zu sein auf ihre
subtil durchklingenden vorurteile seitens ihrer berichterstattung.
wir begreifen allerdings auch nicht,
warum sie uns nicht einfach angesprochen haben
auf das thema anonymität.

wir hätten ihnen gern gesagt, dass wir auf gar keinen fall
anonym für anonym hingerichtete tiere demonstrieren.
wir legen ausdrücklichen wert darauf, mit unserem gesicht
und mit unseren tränen für die tiere einzustehen.

wir hätten ihnen auch gern unsere personalausweise gezeigt,
doch sie haben nicht danach gefragt!

wenn sie beim professionellen fotografieren
ähnlich umsichtig vorgangen wären wie ich als hobbyfotograf,
dann hätten sie am tag der veranstaltung sehr wohl
die gesichter hinter den tiermasken ablichten können.

das muss ich jetzt für sie nachholen.
sie können die gesichter sehen,
öffentlich ausgestellt auf der homepage der ratten
finden sie ihre ungekenntlich gemachten demonstranten:

http://www.dieratten.net/kuckma/

ps: und den herrn tönnies finden sie dort übrigens ebenfalls - ohne maske!

wir kommen wieder zurück nach rheda-wiedenbrück, jahr für jahr,
und immer wieder mit unseren gesichtern.

denn die offenen gesichter sehen wir als teil
unserer selbstverpflichtung für die tiere an.
tun sie gleiches, sehen sie es als ihre selbstverpflichtung an,
künftig etwas weniger vorurteilsbeladen zu berichten.

vielen dank.
werner jörgensen
und kein foto von mir, ich trug ja keine tiermaske.
;-)

offen gezeigte gesichter - offen gezeigte tränen

 

[die glocke ...]

 

 

 

13.03.2015 - besetzt

 www.facebook.com/funktionfehl

 

 

eigentlich machen wir es uns leicht, wir tierrechtlerinnen.

da machen sich andere einen kopf darum,
mag ich nun menschen lieber als tiere,
pferde lieber als hunde, ratten lieber als menschen ... 

haben wir nix mit am hut. wir lieben sie einfach alle. punkt.
so einfach machen wir uns das.

diesem perfekten ausweichmanöver will ich heute mal die stirn bieten.
ich oute mich.

all der vielen furys und lassies zum trotz:
sehe ich mal eine katze, ertappe ich mich dabei,
etwas länger hinzukucken,
als bei einem pferd, als bei einem hund, als bei einer schnecke.

katzen sind anarchistisch unbequem.
katzen können arschlöcher sein.
katzen können schleimen.
katzen können nie identlisch sein.
katzen können alles - nur nicht dienen.
noch fragen?

hat ja alles seinen hintergrund.
bin heute mal wieder - auf der suche nach einem ratten-blog -
auf eine meiner lieblingslektüren gestossen: eggebrechts katzenbuch.

kennt ihr nicht? o ha! dann aber höchste zeit.
tut euch diese kurzgeschichte an,
zur einstimmung: baby

www.dieratten.net/news/blog-0175-baby/

(ratte werner)

 

09.03.2015 - mahnwache gegen den schlachthof tönnies

tierschützer sprechen von mord

rheda-wiedenbrück, 07.03.2015

„auf dauer muss jeder vegan leben“,  meint adrienne kneis.
zusammen mit rund 130 weiteren aktivisten
demonstrierte sie am samstagmittag
vor der firma tönnies an der gütersloher strasse
gegen die massentötung von schweinen
auf einem von europas grössten schlachthöfen.

„schluss mit dem verdrängungsmechanismus“,
stand in der einladung zur mahnwache.
„die meisten menschen wissen,
welches leid und welche zustände
sich hinter einem fleischprodukt
aus dem discounter verbergen“,
ist sich organisatorin adrienne kneis sicher,
„doch die meisten menschen verdrängen es einfach
und kaufen trotzdem diese waren.
für diese menschen sind tiere keine lebewesen“,
führte die überzeugte veganerin aus.
so sei für sie klar: „nur eine vegane lebensweise
 kann ethisch und moralisch vertreten werden.“

dass ihr wunsch nach einer veganen gesellschaft
von viel idealismus geprägt ist,ist der krefelderin bewusst.
trotzdem wollten sie und gleichgesinnte präsenz
an der lebendtiereinfahrt des schlachthofs zeigen.

mit einer menschenkette bildeten sie ein unübersehbares spalier
für die ein- und ausfahrenden lastwagen.

von weit her waren gruppen nach rheda gereist,
organisiert über das internet.
verschiedene vereinigungen wie „animales united“,
„veganice.eu“ oder peta sind vertreten gewesen
und hielten banner mit aufschriften in die luft wie
„tiere sind keine ware“ oder
„schlachthöfe sind legalisierter massenmord“.

viele der anwesenden sind überzeugte veganer,
aber längst nicht alle.
auf der verkehrsinsel in der lebendtieranlieferung
hatten sich so unter anderem jasmin und ines
mit ihren plakaten prominent platziert.
ines lebt vegetarisch, jasmin vegan.

letztere wohnt etwa 500 meter vom schlachthof entfernt:
„die zustände hier sind alles andere als gut.“
ihr täten zudem die menschen leid,
die „hier unter widrigsten umständen arbeiten müssen“.
zur mahnwache waren sie auch gekommen, um zu zeigen,
„dass sich mehr als nur ein paar freaks gedanken machen“

und auch wenn sich einige demonstranten
durch kostüme unkenntlich gemacht haben,
können sich die organisatoren um
adrienne kneis und christoph küppers freuen:
es reiche schon, wenn sich passanten gedanken
zum thema machen und statt des fast-food-burgers
einfach mal etwas anderes ässen.

 

anschliessender kommentar von linda grass:

es heisst: veganice e.v. und wir waren rund 200 teilnehmer.
die kostüme dienten nicht der unkenntlichmachung, sondern der verkörperung /
verdeutlichung für wen wir dort gestanden haben.

uns ging es schliesslich nicht darum, uns selbst zu präsentieren,
sondern das leben, das hinter diesem leid steckt,
das diesem verbrechen zum opfer fällt, zu verkörpern.

in der zweiten hälfte der mahnwache haben dann einige,
die vorher noch im kostüm waren, in person präsenz gezeigt.

ihr artikel scheint mir doch zu einseitig in der berichterstattung zu sein.
der ernst, der hinter diesem ganzen massenmord steckt,
scheint ihnen nicht wirklich bewusst zu sein.

dagegen sind ihnen die zitate von frau kneis gut gelungen.
wenigstens etwas ;-) vielen dank auf jeden fall,
dass sie darüber berichtet haben. linda g.

 [weiterlesen...] 

 

prominente jäger: clemens tönnies im sauerland

[weiterlesen...]

 

 

 

09.03.2015 - anregung für eure wohnorte

die pizzakette world of pizza mit veganem angebot

redet mal darüber mit euren pizza-bäckern

 

vegane pizza bei world of pizzaworld of pizza (wop) ist eine pizzakette,
die in den städten berlin, brandenburg/havel, dessau, leipzig,
ludwigsfelde, magdeburg, oranienburg, potsdam und werder/havel vertreten ist.

im vergangenen jahr hat die albert schweitzer stiftung gegenüber
der geschäftsführung von wop angeregt, vegane pizzen
und z. b. veganen käse anzubieten.

wop ist in der zwischenzeit tätig geworden.

das vegane pizza-angebot bei world of pizza ...

[weiterlesen...]

 


www.deutschlandistvegan.de/che-ma-vegane-pizza-duisburg/


trotzdem schmeckt eine „pizza blanco" besser:

- oben ein mittelgebirge aus knoblauch
- darunter oel und grüne krümel
- darunter pizzateig

(ratte werner)

 

 

 

04.03.2015 - tiertafel im vormarsch

bergheimer tiertafel will sich nach kerpen ausdehnen

die bergheimer tiertafel will eine ausgabestelle in kerpen aufmachen.
nun sucht der verein nach einem raum, der zentral in kerpen liegt,
mit öffentlichen verkehrsmitteln gut zu erreichen ist, aber keine kosten verursacht.

ein knappes jahr ist es her, dass sich die tiertafel rhein-erft vom dachverband
gelöst und selbstständig gemacht hat.
die frauen des vorstands wagten den schritt notgedrungen –
die tiertafel deutschland war ins schleudern geraten,
und die ausgabestellen standen vor der entscheidung:
selbstständig machen oder schliessen.

inzwischen hat sich die tiertafel rhein-erft so fest etabliert,
dass birgit korfmann, dagmar oetken und annette quadt
noch einen schritt weiter gehen wollen:
die tiertafel will nun auch in kerpen mit einer ausgabestelle vertreten sein.

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02.03.2015 - die linke - kampf für die schwachen

die zahl von veganerinnen und tierrechtlerinnen wächst.
auch die linke versucht nun offenbar verstärkt,
tierrechte antikapitalistisch zu denken.
auftakt dazu war eine konferenz in wiesbaden.

es war es schon eine kleine sensation,
als sich der vorsitzende der tierschutzpartei stefan eck
nach seiner wahl ins europaparlament im mai 2014
der linksfraktion gue/ngl anschloss.

zum jahreswechsel ist er nun vom vorsitz seiner partei zurückgetreten
und hat sie nach jahrelangem engagement verlassen.
offizielle begründung ecks, die partei drifte nach rechts.
anfang februar traf sich eck mit dem linke-bundestagsabgeordneten andrej hunko,
der bis dahin zwar nicht in erster linie als tierschützer in erscheinung getreten war,
im gespräch mit eck aber bekräftigte, dass tierschutz bezüglich welthunger,
sozialer gerechtigkeit und klimaschutz ein bestandteil linker politik sein sollte.
und bereits seit jahren ist: die „wir-haben-es-satt“-bewegung
für eine andere landwirtschaft etwa bringt jedes jahr im januar
mehrere zehntausend menschen in berlin auf die strasse.

inwiefern die linkspartei diese bewegung unterstützen sollte,
wird intern kontrovers diskutiert.

tierschutz sei kein kernthema der partei, ist dabei eine position.

die nicht allen gefällt: derzeit bereitet eine gruppe
die gründung einer „bundesarbeitsgemeinschaft tierschutz“ vor.

in der linksfraktion im bundestag ist hubertus zdebel für tierschutz zuständig.
am vergangenen sonnabend trat er gemeinsam
mit dem tierschutz-urgestein der linken, eva bulling-schröter,
und der hessischen landtagsabgeordneten barbara cárdenas in wiesbaden auf.
etwa 150 menschen waren der einladung der partei
zur konferenz „tiere sind keine ware“ gefolgt.

leitfragen dabei: welche interessen stehen hinter der ausbeutung von tieren
und was hat sie mit der kapitalistischen wirtschaftsordnung zu tun?
barbara cárdenas’ antwort: „tierschutz ist kampf für die schwachen in der welt.“

für alexander naniev vom veganen kollektiv „roots of compassion“ wäre es
„ein guter anfang, wenn die linke tierrechtspositionen ernst nehmen würde“.

hubertus zdebel sieht den anfang auf dieser konferenz gemacht.
umso mehr bedauern manche grösseren tierschutzorganisationen,
gar nicht eingeladen worden zu sein.

auf podien und ständen sind in erster linie kleine tierrechtsgruppen vertreten,
in den workshops immerhin der bund.

die hessische landestierschutzbeauftragte madeleine martin
teilt die meinung vieler anwesender tierschützerinnen:
„die linke ist mir tierschutzpolitisch nie aufgefallen.
das sind in allen parteien immer nur einzelne personen, die sich da engagieren.
diese veranstaltung ist opportunistisch, aber besser als nichts.“

immerhin hält madeleine martin das grusswort.
darin spricht sie von vollzugsdefiziten in der praxis:
„wir brauchen keine ständig neuen und schärferen gesetze,
sondern mehr mut und mehr personal vor ort“,
appelliert sie an die kommunal- und landespolitik.
das ist der spagat zwischen pragmatischer tagespolitik
und dem anspruch einer antikapitalistischen verortung der tierrechtsbewegung.

„es ist die erste konferenz dieser art, die die linke durchführt“, erinnert
bulling-schröter: „wir sollten das als positives signal sehen und weiter machen.“

die nächsten monate werden zeigen, ob es gelingt,
diese hoffnungsvollen signale nicht nur nach aussen,
sondern auch in die partei und ihre fraktionen hinein zu tragen. 

www.neues-deutschland.de/artikel/962841.kampf-fuer-die-schwachen.html

www.schattenblick.de/infopool/tiere/report/trin0008.html

 

 

26.02.2015 - wear your own bommel

die alternative alternative ist da!
zeigt es den verkappten webpelz-bommels,
zeigt einfach euch!

eine besondere variante zur offenen mütze bieten logotierchen,
welche das bommelloch fest verschliessen und damit neben dem herzen
auch den hinterkopf warmhalten:

  

 pelz ist zerstörtes leben!

 www.facebook.com/pages/WYOB-save-lives-statement-kleidung

 www.facebook.com/denise.slapansky

 

 

24.02.2015 - opfer abtasten mit der zieloptik ...

waidmann kämpft um jagdschein

im wald und auf der heide darf ein neustrelitzer jäger weiter seine freude suchen,
aber nicht mehr mit der waffe. die behörde hat einen riegel vorgeschoben.

der 84-jährige neustrelitzer horst siebeck hat nach einem schlaganfall vor 2 jahren,
der ihn vorübergehend an einen rollstuhl fesselte,
auf anraten des amtsarztes keine verlängerung seines jagdscheins erhalten.
mehr noch, die untere jagdbehörde habe das dokument eingezogen,
ohne das er sich „nackig“ fühle. auch bockbüchse, bockflinte, karabiner,
kk-gewehr und zwei pistolen habe er in verwahrung geben müssen.

dabei sei er doch inzwischen therapiert, reklamiert siebeck,
der seit 60 jahren zur jagd geht.
klar habe er einen tremor, aber man könne die waffe ja auch auflegen,
und was die augen nicht mehr leisteten,
schaffe die aufgeschraubte zieloptik ...

[...]

kommentar  24. februar 2015 - 11:20
selbstüberschätzung
bei einer solchen selbstüberschätzung kann man nur mit dem kopf schütteln.
er kann auf grund des tremors die waffe nicht mehr ruhig halten,
er kann nicht mehr richtig sehen und nur kurze strecken laufen -
aber ist trotzdem überzeugt weiter jagen zu können?
hier handelt die behörde richtig und bleibt hoffentlich bei dem standpunkt.
bei dem derzeitgen altersdurchschnitt in der jägerschaft,
sollte man da mal genauer hinschauen.

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22.02.2015 - update: peta erzeugt rechtfertigungsdruck

 www.petaermordettiere.de/

 

 

 www.peta.de/petatoetettiere

 

zu beginn des jahres 2015 war sven veranstalter
einer mahnwache gegen eine angler-messe in duisburg.
über die aktion informierte sven auf einer öffentlich
zugänglichen facebook-veranstaltungsseite.
sven zeigte lobenswertes stehvermögen und vermied es,
zensur auf seiner va-seite zu üben.

logischerweise meldeten sich nicht nur tierrechtlerinnen
aus unseren eigenen reihen zu wort,
sondern auch die angesprochenen: angler und anglerinnen.

im laufe der teilweise sehr unsachlichen diskussion,
sollten den anglern die ethischen aspekte ihres „sports“ aufgezeigt werden
und dazu wurde ein entsprechender link zu einer peta-seite gepostet.

wasser auf die mühlen der gegenseite!
es wird niemanden von uns verwundern,
dass anglern und jägern jedes mittel recht und billig ist,
um ihre mörderische position aufrecht erhalten zu können.
saubere recherche und faire argumentation darf man nicht erhoffen,
angesichts der tatsache, dass diese leute grundsätzlich
(tier-)mörder genannt werden dürfen.

die frage stellt sich vielmehr,
wie sehr sich tierrechtlerinnen durch peta
in die defensive drängen lassen müssen.

wenn die gegner darauf beharren können,
peta würde tiere töten,
dann haben sie oberwasser –
egal, wessen argumente „besser“ sind
oder eher der wahrheit entsprechen.

fazit:

„peta meint es doch gar nicht so“ –
wenn solch eine hilfllose aussage gezwungenermassen
als kern unserer rechtfertigungsversuche übrig bleibt,
dann machen wir etwas falsch.

an peta: wer tierrechte glaubhaft vertreten will,
darf parallel dazu keine aktionen ausführen,
die dem klassischen tierschutz zuzurechnen sind.

peta ist vermögend, peta hätte die möglichkeiten,
in den usa eine zusätzliche struktur zu schaffen,
die eine klare trennung von tierrecht (perspektive)
und tierschutz (nothilfe) erkennbar macht.

die „argumente“ der profit-mafia greifen ausschliesslich nur deshalb,
weil am töten (sterbehilfe) eine tierRECHTsorganisation beteiligt ist.
bei einer tierSCHUTZorganisation gäbe es bei gleichem tun eine breite akzeptanz.

wenn peta keine vorstandswahlen zulässt,
keine mitglieder mitentscheiden dürfen,
dann bleibt uns leider nur ein einziger weg:
wir müssen peta von aussen auf diese schräglage aufmerksam machen –
und das funktioniert über deutliche kritik.
kritik durch distanzierung, durch veröffentlichungen, durch aktionen.
eben alles das, was aufmerksamkeit bei organisationen weckt,
die auf ein sauberes bild in der öffentlichkeit wert legen.
andernfalls wird peta weiterhin „selbst“ entscheiden, wie immer schon.

vergessen dürfen wir bei alledem nicht:
hier geht es nicht mehr allein um das tun oder lassen von peta,
hier geht es vielmehr darum, dass menschen wie sven
ihre wertvolle zeit mit rechtfertigungsversuchen verbringen müssen,
statt sie für ein vorankommen der tierrechte nutzen zu können.

vegan als anerkannter und weitgehend positiv besetzter begriff,
konnte sich in dieser gesellschaft nur deshalb etablieren,
weil der gegenseite keinerlei angriffsfläche geboten wurde.

eine konsequenz, die sich heute auszahlt:
tierrechtlerinnen müssen über vegan nicht mehr streiten,
dank der unbeugsamen vorarbeit früherer tierrechtlerinnen.

dieses konsequenz-denken müssen wir beibehalten,
auch wenn dabei ein mundgerecht ausgestyletes peta-plakat
(vorübergehend) den weg in die ruhezone antreten muss.

die kommende gerenation tierrechtlerinnen soll uns nicht vorhalten müssen,
wir seien viel zu kompromissbereit gewesen, hätten unbequeme wege gescheut,
bloss, um einen scheinerfolg für den augenblick zu erhaschen.

 

hier das oben erwähnte peta-dilemma in bebilderten facebook-auszügen,
angler proben schreiben und lesen:

 

  
  

tierausbeuter werden weiterhin regen gebrauch von den quellen machen,
die vom profitgierigen pack rund um philip morris veröffentlicht werden,
ohne dass peta eine chance hätte, gerichtlich dagegen vorgehen zu können:
ein eigentor von peta - das uns alle trifft (januar 2015).

(ratte werner)

 

kaum niedergeschrieben, der nächste fall (münchen, 20.02.2015):

 

 

20.02.2015 - rückkehr der luchse - deutsche jäger jammern

die jäger sehen ihre beute im harz gefährdet.
„jeder luchs braucht pro woche ein grösseres stück wild,
ob reh, hirsch oder muffel“, sagt der vorsitzende
der jägerschaft wernigerode, dietrich kramer.
„für den harz bedeutet das bei den mit sicherheit
vorhandenen 120 bis 150 luchsen
einen jährlichen aderlass von mindestens 8000 stücken schalenwild.“

der verlust für die jäger sei enorm:
wenn pro stück nur 20 kilogramm angesetzt würden,
verputzten die luchse 160.000 kilogramm wildbret.
„das ist wildbret mit einem marktwert
von rund 500.000 euro“, betont der jäger.
das werde in der „geradezu euphorischen
luchs-berichterstattung“ ausgeblendet.

laut jäger kramer haben die luchse schon 2012
das komplette muffelwild um wernigerode,
ilsenburg und elbingerode beseitigt.
400 tiere seien es einst gewesen.
auch europas grösster reinrassiger muffelwildbestand
rund um das selketal sei inzwischen stark dezimiert.
rund um den brocken sichteten jäger immer weniger rehe.

anders betont dagegen, rehe und hirsche seien herrenlose tiere.

jäger hätten keinen anspruch auf das wildbret -
demzufolge hätten sie auch keinen verlust.

zudem seien die streckenzahlen der angrenzenden landkreise
heute vergleichbar mit denen aus der zeit
vor der wiederansiedlung des luchses.
anders sieht sich nicht in opposition zu jägern:
das projekt funktioniere nur mit ihnen zusammen.

jäger sorgten einst für das aussterben des luchses im harz.
das letzte tier dort wurde laut nationalpark im jahr 1818 erlegt.

[weiterlesen ...]

www.wildtierschutz-deutschland.de/2014/12/mehr-wolfe-weniger-rehe.html

 

 

 

19.02.2015 - stoppt jägida in nrw und anderswo

mit jagdhörnern wollen die jäger aus nrw jeden mittwoch protestierten
bis das neue landesjagdgesetz verabschiedet ist.

auf den „mittwochsmärschen“ treffen sich die mitglieder
von jagdhornbläsergruppen auf öffentlichen plätzen,
um zu musizieren und so zu demonstrieren.

da sollten jagdgegner natürlich nicht fehlen
um dieses jägida-spektakel tiergerecht zu begleiten ...

www.facebook.com/groups/907752692578688/

 

19.02.2015 - land nrw appelliert an gänsereiter wattenscheid

das umweltministerium der nrw-landesregierung fordert die gänsereiter auf,
aus tierschutzethischen gründen auf eine atrappe umzusteigen!

www.sat1nrw.de/…/land-appelliert-gaensereiter-115559/

 

www.dieratten.net/fotos/gansereiten/

 

 

18.02.2015 - pressemitteilung eara: unterstützung von air france!

tierbefreiung frankfurt are wrong. keep research flying: support air france

the european animal research association (eara) supports the use
of non-human primates (nhp’s) in research
and urges the german scientific community
to give its backing to air france for continuing to transport
these vitally important research animals.

kirk leech, eara executive director:

„die nutzung nicht-humaner primaten (nhp) in der forschung
wird immer ein sensibles diskussionsthema sein.
es ist ihre ähnlichkeit mit menschen –
immunologisch, neurologisch, reproduktiv und auf molekularer ebene –
die sie zu so wertvollen forschungsobjekten macht.
dennoch liegt es auch an diesen ähnlichkeiten,
insbesondere in bezug auf ihre kognition und ihr empfindungsvermögen,
die für manche menschen eine ethische schwierigkeit darstellen.

die verwendung von nhp in der forschung
ist jedoch ausschlaggebend bei der bekämpfung des leides gewesen,
das durch einige der schwerwiegendsten
menschlichen erkrankungen hervorgerufen wird:
parkinson-krankheit, demenz, hiv und schizophrenie […
]

es ist air france zu verdanken, dass es weiterhin nhp transportiert,
die forschungszwecken dienen.
es verdient den dank der menschheit und nicht kritik.”

[weiterlesen...]

 

stellungnahme tierbefreiung frankfurt:

zufällig sind wir im internet auf die homepage
der „european animal research association“ (eara) gestossen:

diese vereinigung von tierversuchsbefürworter*innen
fordert eine unterstützung von air france und schreibt,
dass „die tierbefreiung frankfurt falsch sind“.
letzteres dürfte sich um eine versehentliche (oder absichtliche?)
falsche übersetzung des satzes:
„tierbefreiung frankfurt are wrong. keep research flying:
support air france“ handeln.

wieso die eara gerade uns als gruppe aus der masse
der gegen air france protestierende gruppen herauspickt,
ist uns bislang schleierhaft.
vielleicht weil wir in derselben stadt aktiv sind,
in der auch die deutsche air france direktion ihren sitz hat?

bleibt festzuhalten, dass proteste gegen air france
von der tierversuchslobby nicht unbemerkt bleiben.
das motiviert ungemein und spornt zu neuen protestaktionen an!

gemeinsam gegen tierversuche -
gemeinsam gegen den versuchstierhandel von air france!

 

www.tierbefreiung-frankfurt.org/

 

 

16.02.2015 - über 100 jahre frei von zynikern

probieren statt studieren - die masche der kleinhirne in der medizin

wenn kleinhirnen die argumente ausgehen,
und sie gehen ihnen mitunter verdammt schnell aus,
neigen sie zum unberechenbaren, zur perversion und
mutieren gern auch zu zynikern der untersten schublade:

    
  [petition gegen affenversuche tübingen]

 

können vivisektoren lesen? vermutlich!
können vivisektoren rechnen? unwahrscheinlich!
können vivisektoren schreiben? nein -
sonst gäbe es diesen „literarischen“ dünnpfiff nicht!

die über 100-jährigen dieser erde
für sie habt ihr ganz bestimmt nichts vorzeigbares getan!

und was eure lebenserwartung angeht,
da brauchen wir nicht bange sein,
die 23,5 jahre würdet ihr sowieso kompensieren
mit den tierleichen in euren bäuchen.

laut ulrich bauhofer fehlen euch zudem 5 dinge,
die essenziell sind für ein langes und gesundes leben:

1. ernährung
2. bewegung
3. regeneration
4. entgiftung
5. stressmanagement und lebensfreude

mögen sie euch weiterhin fehlen!

solidarisch mit den tieren in euren laboren,
wünschen wir euch ein angenehm frühes lebensende!

(ratte werner)
 

 

die welt - sicher nicht das ausgewiesene kampfblatt der veganen szene:

mit diesen tricks werden sie 100 jahre alt:

heute gehen die wissenschaftler davon aus,
dass sich nur rund 30 prozent des alterungsprozesses
auf genetische faktoren zurückführen lassen.

70 prozent werden indes durch unsere lebensweise beeinflusst.
dazu passt folgende beobachtung von der japanischen insel okinawa.
dort werden die menschen so alt wie sonst nirgendwo auf der welt.
man hat festgestellt, dass die menschen auf okinawa
von kindesbeinen an lernen, sich niemals zu überessen.
es bleiben immer rund 30 prozent des magens ungefüllt.
die art der ernährung scheint also ein wesentlicher aspekt
dieses älterwerdens zu sein. entscheidend ist aber die botschaft:
es liegt durch unsere lebensweise zum grössten teil
in unserer eigenen hand, wie wir älter werden.

fünf dinge sind wirklich essenziell für ein langes und gesundes leben:
ernährung, bewegung, regeneration, entgiftung
sowie insbesondere stressmanagement und lebensfreude.

(dr. med. ulrich bauhofer) 

[weiterlesen...]

 

 

15.02.2015 - gänsereiter haben eine lösung - im hirn

es ist alles einfach - einfach wegschauen

„alles, was man im leben braucht, sind ignoranz und selbstvertrauen.“

(mark twain, 1835-1910, erzähler und satriker)

[zur online-petition...]

 

waz bochum - 13.02.2015

über 51.000 unterschriften gegen das gänsereiten

das gänsereiten in bochum ist ein alter brauch.
tierschützer halten ihn für grausam.
mit einer online-petition fordern sie jetzt ein verbot.
manche mögen die weiberfastnacht für überflüssig,
die schlüsselübergabe für zu langweilig oder das dreigestirn für überholt halten.

karneval hat viele brauchtümer und nicht jedes stösst auf zustimmung.

kaum eines wird wohl so kritisch verfolgt wie das gänsereiten in bochum.
sandra lück: „leichenfledderei, barbarisch und verantwortungslos“

seit den 90er jahren kämpft sie mit verschiedenen aktionen
gegen den brauchtum an rosenmontag.
jetzt versucht sie es über einen neuen weg: mit einer online-petition.
über 51.000 unterschriften sind dort seit dem 20. januar zusammen gekommen.

worum geht es beim gänsereiten eigentlich?
eine zuvor getötete gans wird an den füssen zwischen zwei bäume gehängt.
die reiter versuchen ihr dann im galopp den kopf abzureissen.
damit sich der kopf einfach vom hals trennt,
schneiden die reiter letzteren immer wieder ein.

wer den kopf schliesslich herunterholt, darf sich „gänsereiterkönig“ nennen.

in bochum richten zwei gänsereiterclubs diese veranstaltung
am rosenmontag aus - und zwar sevinghausen und höntrop.

bochum ist laut sandra lück die einzige stadt,
in der so ein gänsereiten noch stattfindet.
in anderen städten kommt eine attrappe zum einsatz nun fordert sie,
dass auch im ruhrgebiet die aktion endgültig abgeschafft wird.

[weiterlesen...]

 

 

09.02.2015 - stefan loipfinger (die spendenmafia) über peta

   

  www.loipfinger.de

 

stefan loipfinger – die spendenmafia (2011, knaur-verlag)

kampagnen-theater mit entblösster prominenz

das spendenschiff peta hat reichlich prominente galionsfiguren an bord.
schauspieler, sänger, fotomodelle, journalisten und politiker
bekennen sich in grossen illustrierten offensiv in meist entblösster form
zur tierrechtsorganisation peta deutschland e.v.

nun ist das engagement für mehr tierschutz ein ehrenhaftes anliegen.
gerade in der deutschen landwirtschaft herrschen tierhaltungsmethoden,
die jeder moral und jedem mitgefühl hohn sprechen.

wer sich öffentlich zu einer tierrechtsorganisation bekennt,
sollte jedoch nicht nur über das anliegen nachdenken,
sondern sich zuvor genau über den initiator informieren.
publikumswirksame aktionen und projekte müssen immer
im gesamtzusammenhang gesehen werden.

sind prominente, die sich für spektakuläre „kampfaktionen“ hergeben,
alle nur „nützliche idioten“, wie es der journalist michael mirsch einmal formulierte?
es darf ihnen unterstellt werden, dass sie tierschutz für eine gute sache halten.
die gute sache mit eigenwerbung zu verbinden, ist per se nicht verwerflich.
sich über die wahren ziele der organisation nicht ausreichend zu informieren, schon.

vom nachrichtenmagazin focus für einen artikel darauf angesprochen,
bekannte schauspielerin cosma shiva hagen offen: „das habe ich nicht gewusst,
aber ich kann auch nicht über alles bescheid wissen“

dabei ist es so einfach: die weltweit grösste tierrechtsorganisation wäre,
wenn man es denn wollte, schon mit wenigen fragen zu enttarnen.

und es ist nicht fair gegenüber den angesprochenen potenziellen unterstützern
in der breiten masse, faktenblind seinen namen zur verfügung zu stellen,
und sich hinterher auf unwissenheit zu berufen.

wichtiger als die thematisierung des hintergrunds einzelner aktionen
ist die kernfrage, wie die ziele von peta konkret lauten.
ein blick auf die ansichten der vereinsvertreter
offenbart zum teil extremmeinungen.

wer sich näher mit peta befasst, wird feststellen,
dass zwischen aktionen und werbeplakaten,
zwischen anspruch und wirklichkeit eine tiefe wunde zu klaffen scheint.
dirk bach, kakerlakenschreck und schriller zeremonienmeister des dschungelcamps,
zeigt sich mit blutverschmiertem t-shirt und dem aufruf: „rettet die robben!“

nach den zahlen des virginia department of agriculture and consumer services
könnte dirk bach auch dazu aufrufen: „rettet die hunde und katzen
aus dem peta-hauptquartier in den usa!“

2008 wurden von mehr als 2.000 nicht kastrierten tieren, die bei peta landeten,
über 95 prozent getötet. damit soll nicht die notwendigkeit in abrede gestellt sein,
das grausame robbentöten zu beenden.
doch eine organisation, die selbst tiere tötet,
büsst jede glaubwürdigkeit für aktionen
wie etwa gegen das robbenabschlachten ein.

ob spender sich der schizophren klingenden argumentation
der vereinsverantwortlichen anschliessen können,
bei den peta-tötungen handele es sich um eine „mitfühlende option“,
darf stark bezweifelt werden.

und was ist mit den rechten der peta-mitglieder?
die 30.000 mitglieder in deutschland haben zum beispiel überhaupt keine rechte.
sie dürfen nicht zur jährlichen mitgliederversammlung,
um über die belange der organisation abzustimmen.
regelrecht diktatorisch entscheiden darüber seit jahren ganze acht personen,
die bei den entscheidenden sitzungen nicht einmal vollzählig anwesend sind.

so leitet harald ullmann fast immer die versammlungen,
weil die vorsitzende ingrid newkirk durch abwesenheit glänzt.
anthony lawrence, schriftführer von peta deutschland,
lässt sich ebenfalls regelmässig von harald ullmann vertreten.
letztendlich führt dieser dann immer wieder ein nicht satzungsgemässes protokoll,
das über die jahre hinweg fast identisch ausfällt.
beispielsweise ist trotz satzungsvorgabe nicht daraus ersichtlich,
wer für was abgestimmt hat.

über die verwendung der spenden gibt es keine aussagekräftigen informationen.
in der summe ergibt das ein klares no-go, das den prominenten unterstützern
zum nachdenken angeboten sei, bevor sie sich - mehr oder weniger bekleidet -
als kampagnen-zugpferde zur verfügung stellen.

das dilemma der galionsfiguren liegt in ihrer vorbildfunktion.
zugegeben, im dickicht der zahlreichen charity-organisationen
ist die orientierung nicht gerade einfach.
deshalb entscheiden sich viele spender für vereine mit einem bekannten namen.
gerade deshalb sollten prominente genauer hinsehen und darauf drängen,
dass ein möglichst hoher anteil wirklich den projekten zugute kommt.
prinzipiell zweifelt niemand daran, dass viele der organisationen gutes tun.
wie viel mehr könnten sie allerdings tun, würden sie dubiose ausgaben streichen
und nebenkosten straffen; angefangen bei den ausgaben fürs personal
(etwa gehälter, reisekosten, teure „dienstwagen“)
bis hin zu den sogenannten kleinen geschenken, die bittbriefen beigelegt sind.

die handhabung dieser aufgaben ist nicht nur eine frage der moral.
schlichtes kaufmännisches rechnen genügt, um festzustellen,
wie viel geld den projekten tatsächlich zugeführt wird.
und der blick auf die hauptausgabenposten einer wohltätigen organisation ist auch
gesangsstars, schauspielern und tv-sternen zuzumuten.
von politikern und wirtschaftsprominenten sollte er eigentlich als voraussetzung
für die erlaubnis zur verwendung ihres namens verlangt werden.
ein mindestmass an sorgfalt und verantwortung
liegt im image-interesse der fürsprecher -
sofern es ihnen nicht gleichgültig ist,
wenn ihr name auf den fahnen von rattenfängern prangt.

(gekürzter artikel - ratte werner)

 

 

08.02.2015 - karremann - zdf planet wissen - peta tötet tiere

manfred karremann zeigt im anschliessenden interview
eigentlich sehr deutlich auf, warum es zur polarisierung kommen muss -
auch er polarisiert zwangsläufig („gute zusammenarbeit mit dtb und hühnerzüchtern“).

was peta angeht, sollte eine frage lauten: wo sind die zuständigkeiten?

darf eine tierRECHTsorgnaisation sich für zuständig erklären,
wenn es um sterbehilfe geht? dem klassischen gebiet des tierschutzes?

beim menschenrecht nennt sich sowas gewaltenteilung:
gesetzgebung (legislative), verwaltung (exekutive) und rechtsprechung (judikative).

fordern wir das nicht ebenso für tiere? genannt tierrechtsarbeit?

aus „humanitären“ gründen betreibt peta „tierschutz“.

und diese historische chance nutzen mörderkonzerne
wie phillp morris selbstverständlich gnadenlos aus
und jagen peta damit in die defensive.

angreifbar wird damit schlussendlich auch die tierrechtsszene -
so sie sich derzeit mit peta solidarisiert.

(ratte werner)

 

 

01.02.2015 - keine schweinerei - mord!

ACHTUNG: grauenhafte aufnahmen aus dem schlachthof-betrieb!

31.01.2015 - Carne vale - Fleisch lebe wohl! 

der dokumentarfilm: „carne vale - fleisch, lebe wohl!“
porträtiert menschen in deren leben das verhältnis zu tieren
und der umgang von mensch und tier eine wichtige rolle spielt.

neben vielen informationen und eindrücken zur veganen lebensweise
und hintergründen zum fleischkonsum,
erläutert u.a. die amerikanische sozialpsycholgin melanie joy
ihre theorie des „karnismus“ über die psychologie des fleischessens.

der film enstand im rahmen meiner master-abschlussarbeit an der fh mainz.

 

 

31.01.2015 - luxemburg verbietet jagd auf füchse und wildschweine

„die jäger erzählen schauermärchen“

luxemburg - die regierung hat die jagd auf fuchs und wildschwein verboten.

staatssekretär camille gira verteidigt die entscheidung.
die jagd auf füchse ist umstritten.
dennoch ist sie in vielen ländern nicht nur erlaubt
sondern ausdrücklich erwünscht.
„das ist ein schauermärchen, das die jäger gerne erzählen.“
camille gira, staatssekretär im ministerium
für nachhaltige entwicklung und infrastruktur,
geht auf konfrontationskurs mit den luxemburgischen jägern.
die hatten davor gewarnt, dass ein verbot der fuchsjagd
die verbreitung von tollwut und fuchsbandwurm nach sich ziehe -
ansteckende krankheiten, die auch für menschen tödlich enden können.

„die chance, sich mit dem fuchsbandwurm anzustecken,
ist so minimal wie die, das einem ein ziegelstein auf den kopf fällt“, sagt gira.

am freitagnachmittag hat die regierung des grossherzogtums beschlossen,
dass die fuchsjagd ab april für ein jahr in luxemburg verboten wird.

auf wildschweine darf im wald zwischen märz und april
sechs wochen lang nicht geschossen werden.

der luxemburgische jagdverband fshcl und die landwirtschaftskammer
haben im vorfeld heftig gegen diese verbote protestiert:
das komplette verbot der fuchsjagd sei „überflüssig und verantwortungslos“.
nicht nur die ausbreitung von fuchsbandwurm und tollwut fürchten die jäger,
ausserdem würden geschwächte tiere „leidvoll“ sterben.

mit ethischen normen argumentiert auch camille gira:
„es gibt keine gründe mehr, auf den fuchs zu schiessen“,
sagt er im gespräch mit l'essentiel.
„wir essen ihn nicht, wir benötigen sein fell nicht
und die tollwut ist nicht mehr in mitteleuropa.“

die politik der regierung sei, dass es im 21. jahrhundert gute gründe geben müsse,
um tiere zu schiessen. zudem lägen studien vor, die besagten,
dass sich die fuchsbestände vergrösserten,
wenn auf sie jagd gemacht würde.

tote füchse in der mülltonne was die seuchengefahr angehe,
sollten sich die waidmänner an die eigene nase fassen:
wenn die füchse so gefährlich seien,
„wieso lassen einige jäger sie dann in freier wildbahn liegen
oder werfen sie einfach in die mülltonnen am waldrand?“, fragt er.

auch beim thema wildschweinjagd bleibt gira hart:
„in den fraglichen sechs wochen werde gerade einmal fünf prozent
der wildschweine geschossen.“

(tobias senzig/l'essentiel)

 

 

31.01.2015 - warum vegan? ganz einfach!

 

 

 

29.01.2015 - they're coming to take me away

 nun müssen sich die pegidas doch noch einen zweiten spruch einfallen lassen,
 denn diese lüge steht ja auf einem schild und nicht auf einer presse.

 (ratte werner)
 

 

29.01.2015 - versuchslabor tübingen - verdacht auf tierquälerei

staatsanwaltschaft durchsucht max-planck-institut

die staatsanwaltschaft hat räume des max-planck-instituts durchsuchen lassen.

hintergrund sind ermittlungen wegen tierquälerei.

bei der durchsuchung wurden laut polizei umfangreiche
unterlagen und aufzeichnungen sichergestellt.

die staatsanwaltschaft ermittelt nach mehreren anzeigen
gegen das max-planck-institut für biologische kybernetik wegen tierquälerei.

tierschützer kritisieren seit längerem, dass affen bei tierversuchen
für die hirnforschung gequält werden.

ein ehemaliger pfleger aus dem tübinger max-planck-institut
hatte im herbst vergangenen jahres aufnahmen veröffentlicht,
die blutverschmierte und offenbar leidende affen zeigen.

 [quelle: swr1 vom 29.01.2015]

 

 

26.01.2015 - die sind ja gegen alles, die jäger!

 jäger nrw: „schleichende abschaffung der jagd“

 jäger, cdu und landwirte lauf sturm gegen neues gesetz

völlig überfüllt war der saal im hotel stegemann
für die veranstalter ein „starkes zeichen“,
wie ausgeprägt der widerstand gegen das gesetz ist.

westladbergen/kreis steinfurt, 23.01.2015

die cdu im kreis steinfurt, landwirte und jäger sind sich einig:
das von der landesregierung geplante ökologische jagdgesetz
gefährdet die jagd und greift massiv in eigentumsrechte ein.
mit demos, protestveranstaltungen und einzelgesprächen
mit landtagsabgeordneten wollen sie versuchen,
das gesetz noch zu verhindern.

eine diskussion im herkömmlichen sinn ist es nicht,
zu der der cdu-kreisagrarausschuss nach westladbergen eingeladen hat.
denn niemand im saal des hotels stegemann,
weder auf dem podium noch im publikum,
lässt an diesem donnerstagabend auch nur ein einziges gutes haar
am ökologischen jagdgesetz, das die rot-grüne landesregierung plant.

statt dessen zelebrieren mehr als 400 landwirte, jäger und cdu-politiker,
die sich im viel zu kleinen saal drängeln, einen kämpferischen schulterschluss:
mit allen mitteln wollen sie das gesetz doch noch zu fall bringen.

jäger-stiftung der ehemalige landwirtschaftsminister jochen borchert,
heute vorsitzender der jäger-stiftung „natur und mensch“,
begreift die gesetzesnovellierung als teil einer kampagne der grünen
zur eroberung der „vorherrschaft im ländlichen raum“,
nachdem ihnen mit der atomenergie ihr hauptthema abhanden gekommen sei.

besonders jäger und grundeigentümer seien opfer dieser kampagne,
weil massiv in ihre eigentumsrechte eingegriffen werde, behauptet borchert.

er befürchtet nichts anders als die „schleichende abschaffung der jagd“.

vor allem eine im gesetz vorgesehene entmachtung des landjagdverbandes
werde dazu führen. „kleinstvereinigungen“ ab sieben personen,
etwa der naturschutzverbände, würden mit dem jagdverband gleichgesetzt,
womit bewusst eine einheitliche und ausgewogene interessenvertretung
der jagd geschwächt werde.

entschieden wandte sich borchert gegen die vorgesehene formulierung,
tiere dürften nur noch „aus vernünftigem grund“ getötet werden.
dieser aus der tierrechtsbewegung stammende begriff sei sehr dehnbar
und öffne verbandsklagen tor und tür.

natürlich protestierte borchert auch
gegen eine reduzierung der liste jagdbarer tiere,
gegen das verbot des abschusses von katzen,
gegen eine reduzierung der jagdpachtdauer,
gegen ein verbot bleihaltiger munition,
gegen ein verbot der jagdhundeausbildung an lebenden tieren,
gegen einen verpflichtenden schiessnachweis und
gegen die wiedereinführung der jagdsteuer.


 [weiterlesen ...]

 foto und bericht: achim giersberg

 

 

 

26.01.2015 - papst lernt aus taubedebakel

taubenliebhaber dürfen frohlocken:
als symbol des friedens wurden auf dem petersplatz in rom
nicht wie sonst tauben, sondern luftballone fliegen gelassen.

hintergrund: vor einem jahr waren zwei vögel nach ihrer freilassung
von einer möwe und einer krähe angegriffen worden.
sie konnten aber trotz des verlusts einiger federn weiterfliegen.
tierschutzgruppen hatten gegen das ritual protestiert.

viele jahre lang hatten kinder, die den papst
am fenster des apostolischen palastes über dem petersplatz flankierten,
jeweils am letzten januarsonntag ein paar tauben fliegen lassen.

der brauch war von papst johannes paul II. eingeführt worden.

es war nicht das erste mal, dass es zu angriffen auf die tiere kam -
und auch bei johannes paul II. gab es probleme:
beim letzten versuch wenige monate vor seinem tod
flog eine taube zurück in das zimmer des papstes.


 [ap-fotos - weiterlesen ...]

 

 

25.01.2015 - tierrechte malen


 mitgefühl wecken - marleen schade

 

 

23.01.2015 - wir mögen uns         nicht.

hinweis: bei dem folgenden text handelt es sich um eine reaktion
auf das klima, das sich rund um zwei gleichzeitig stattfindende
anti-jagd-demos heraus schälte: welches ist die „bessere“ demo ...

den darin verwendeten begriff tierschützer
sehe ich im geiste von gotthart m. teutsch,
beeinhaltet also durchaus ebenso das tierrecht -
wer sich eben angesprochen fühlt:

 

moinsam, all überall.

die uneinigkeit innerhalb der „tierschützer“ hat traditon. tolle scheisse.

auf den punkt gebracht hat sie gotthard m. teutsch
und auf der ratten-homepage haben wir seine treffenden worte verewigt:

http://www.dieratten.net/ratten-stellen-sich-vor/

die ratten hatten reichlich einschlägige erfahrungen
mit grossen vereinen und partein gesammelt, sonst gäbe es uns nicht.
unsere damlige konsequenz: aussteigen und hin zur reinen basisarbeit;
raus aus dem ständigen zeit raubenden rechtfertigungswind,
dem man aussgesetzt ist, sobald dem eigenen verein
missstände nachgewiesen werden.

der hauptgrund auch, die pottdemo 2015 weitgegehend
ohne hinzunahme grosser vereinsnamen zu veranstalten.

die zusammenarbeit mit vereinen lehnen die ratten nicht ab;
wir versuchen auch, kompromissbereit zu sein;
wir sehen selbstverständlich auch,
dass effektivität auf verschiedenen gebieten nur über
grosse vereine oder parteien möglich ist.

doch es gibt vereine und parteien,
mit denen ich auch bei gutem willen nicht kooperieren kann.
ich benenne sie öffentlich, gleichgültig, ob die andere seite mithört.
denn die probleme bei diesen organisationen sind rein hausgemacht,
folglich abstellbar!
kritik soll für tempo bei der bereinigung sorgen,
soll den gleichgesinnten innerhalb der organisationen den rücken stärken.

dtb und wwf lasse ich mal aussen vor, sie sind derzeit indiskutabel.

ap, tsp, peta und seashepherd.

keine dieser 4 organisationen kann ich derzeit empfehelen.
bei denen ist daher auch für mich die kritik
aus weiten teilen der tierrechtsszene nachvollziehbar.

ich will nur ein paar wesentliche kritikpunkte nennen,
also ko-kriterien, die einer weiterempfehlung im weg stehen:

tsp = immer noch faschos im dunstkreis des parteivorstandes (thüringen)

seashepard = ebenfalls ein fascho-problem: die internationale sektion
sympathisiert öffentlich mit brigitte bardot (schiffsname)

peta = peta usa schläfert tiere ein. ohne sich klar von faschos abzugrenzen,
nimmt es peta hin, dass sie peta-zettel verteilen.

ap = spenden und förder-mitgliedsbeiträge stehen im vordergrund
(transparenz! und wie wird die ewige vorsitzende gewählt!?)

alles punkte, die sich bei wirklich gutem willen schnell abstellen liessen.
hoffnungen habe ich bei der tsp und seashepard.

 

tierschutzpartei:
ich arbeite gern mit einigen mitgliedern der tsp zusammen
und unterstütze sie ausserhalb der partei.
denn sie wollen den harten job machen,
um die partei auf den linken weg zu bringen.

ich unterstütze auch mitstreiterinnen der tierrechtsszene,
die der partei beitreten wollen, um bei der bereinigungsaktion mitzuwirken -
anders geht es ja auch nicht.
denn grundsätzlich bin ich für die existenz einer partei,
die sich für tier- und menschenrechte einsetzt.
aber werbung (!) dafür erst dann, wenn sich werbung rechtfertigen lässt!

seashepherd:
auch die deutsche sektion von seashepherd lehne nicht generelll ab,
aber, sie hat sich bislang zu halbherzig von brigitte bardot" distanziert;
das birgt den anschein der akzeptanz.

peta:
bei peta sehe ich auch bei gutem willen keine positive weiterentwicklung,
zu eingefressen ist der status quo, was beispielsweise
die sexistisch untermalte zurschaustellung schöner köper angeht,
die nach meiner meinung vor allem sex-gaffer bedient.
auch hält peta offensichtlich nichts von basisdemokratischen wahlen.

animal peace:
vor allem von der mitarbeit bei ap oder finanziellen förderung
rate ich ausdrücklich ab!

 

ich persönlich werde mit keinem verein zusammen arbeiten,
der (zahlenden) mitgliedern kein aktives wahlrecht gewährt:
pöstchengeschacher da oben und tierrechtsarbeit hier unten - nix da.

es geht dabei definitiv nicht darum, den organisationen
das ewig gestrige unter die nase zu reiben, nachtragend war ich nie.
es handelt sich dabei ausschliesslich um akute missstände,
die abgestellt werden müssen - und vor allem abgestellt werden können.

szenenwechsel:
nun meine klare kritik an jene, die ganz schnell erkennen,
dass ich genau sie anspreche:

ich lehne die ausgrenzung von mitstreiterinnen ab,
die die feinheiten unserer probleme noch gar nicht kennen
oder z.b. geistig nicht in der lage sind, sie zu durchschauen.

ich erwarte von allen mitstreiterinnen,
dass sie miteinander reden, diskuktieren, streiten.

viel zu einfach machen es sich jene,
die sich aufs blosse ablehnen beschränken
und mitstreiterinnen schlicht ignoieren,
statt den mühsamen und extrem wichtigen weg
der überzeugungsarbeit zu gehen!

diese menschen können eigentlilch nur eines:
ignorieren, ausschweigen und sehr von sich überzeugt sein.
und das ist schäbig!

 

fazit:

kritik an die einen: tierrechtlerinnen sind mitverantwortlich für uneinigkeit,
wenn sie fragwürdigen organisationen zu einnahmen bzw. stimmen verhelfen.

kritik an die anderen: tierrechtlerinnen sind mitverantwortlich für uneinigkeit,
indem sie dazu beitragen, mitstreiterinnen auszugrenzen statt mit ihnen zu diskutieren.

da ich wiedereinsteiger in der tierrechtsszene bin,
biete ich natürlich selber ebenfalls reichlich angriffsfläche.
aber ich versuche, aus fehlern oder unwissenheit zu lernen, und traue mich deshalb.

traue mich nun z.b. zwei grossen organisationen mein vetrauen auszusprechen.
für kritik wäre ich gegebenenfalls dankbar. wie gesagt, das hinzulernen ist mir wichtig.

hier also meine persönlichen empfehlungen:

„ärzte gegen tierversuche“ und ariwa.

(ratte werner)

 

 

22.01.2015 - die linke hessischer landtag - tiere sind keine ware

21. februar 2015 im hessischen landtag:
die linke.hessischer landtag plus die linke.bundestag:

öffentliche konferenz tiere sind keine ware.
in workshops sollen unter anderem
die haltungs- und transportbedingungen für tiere
in der landwirtschaft, tierversuche, die prekäre situation der tierheime
sowie die „lügen der lebensmittelindustrie und die
klimaschädlichen entwicklungen der fleischproduktion behandelt werden.

in einem breiten podium soll die frage diskutiert werden,
welche unterschiedlichen veränderungsperspektiven es in diesem bereich gibt.

mit dabei auch die tierschutzpolitischen sprecherinnen
der bundes- und der hessischen landtagsfraktion,
hubertus zdebel und barbara cárdenas.

 

zum abschluss wird eine lesung mit dem autor wolfgang schorlau geboten.

anmeldungen für die konferenz bei kostenfreier teilnahme
werden derzeit entgegengenommen unter: k.abraham@ltg.hessen.de

für verpflegung ist gesorgt. [vegetarisch? vegan?]

 

 www.facebook.com/events/634355370007626/?source=1

 

 

20.01.2015 - petition an hannelore kraft: stoppt das gänsereiten

in bochum-wattenscheid findet jährlich am rosenmontagszug
das traditionelle „gänsereiten“ statt.
dabei wird eine zuvor ermordete gans an den füssen
zwischen zwei bäumen aufgehängt
und mehrere reiter versuchen ihr im galopp den kopf abzureissen.

wem es gelingt, darf sich für ein jahr „gänsereiterkönig“ nennen.

während in anderen städten mittlerweile attrappen verwendet werden,
hält bochum-wattenscheid an der toten gans fest.

das ursprünglich aus dem 16. jahrhundert stammende brauchtum
wurde damals von spanischen kriegsleuten übernommen
und diente in erster linie dem training der reiter
und sollte diesen jegliche skrupel nehmen.

damals riss man noch einer lebenden gans den kopf ab,
was seit der novellierung des tierschutzgesetzes jedoch verboten ist.

heute rechtfertigen die gänsereiter den erhalt ihrer tradition damit,
dass die gans bereits zuvor getötet und anschliessend gegessen wird.

sowohl das reiten als auch das abreissen des kopfes,
also das ausbeuten und ermorden von lebewesen,
werden als karnevalsbrauchtum und spannendes spektakel dargestellt.
kriegsspiele als „karnevalsspass“ gehören definitiv
nicht in eine aufgeklärte gesellschaft.

unfassbar, dass so offen und ohne skrupel
kindern gewalttätige handlungen
als „stimmung, spass und gute laune“ gezeigt werden.

gewalttaten gegenüber tieren
werden schon seit langem als indikatoren
für eine erkrankung der psyche angesehen,
die nicht auf tiere beschränkt ist.

„für jeden, der sich einmal daran gewöhnt hat,
das leben irgendeines lebewesens als lebensunwürdig anzusehen,
besteht die gefahr, dass er eines tages auch zu dem schluss kommt,
menschliches leben sei wertlos“, schrieb der humanist albert schweitzer.

wir sollten uns davor hüten,
das gänsereiten als harmlose gaudi abzutun
oder gar als „wertvolles brauchtum” hinzustellen.

das gänsereiten ist als abstumpfendes
und brutales kriegsspiel eingeführt worden -
und genau diesen charakter besitzt es noch immer.

misshandlung der tiere ist nur ein erster schritt -
amerikanische studien zur entstehung von gewaltstrukturen
bei jugendlichen haben belegt,
dass der rücksichtslose umgang mit tieren
oft auch den rücksichtslosen umgang mit anderen,
schwächeren menschen zur folge hatte.

in bochum-wattenscheid halten zwei vereine,
nämlich der - „gänsereiterclub sevinghausen 1598 e. v.“
und der - „gänsereiter-club höntrop von 1598 e. v.“,
weiterhin an diesem hemmungslosen und barbarischen brauch fest
und beziehen sich auf eine 400 jahre alte tradition,
die wie die hexenverbrennung heute nich mehr zeitgemäss ist.

wir fordern daher die stadt bochum und deren verantwortlichen auf,
diesem treiben sofort einhalt zu gebieten und dafür sorge zu tragen,
dass unsere kinder mit dem notwendigen respekt
vor (auch toten) tieren aufwachsen und zu vermeiden,
dass eltern ihre teils noch sehr jungen kinder
einem verstörenden und blutigen schauspiel aussetzen dürfen,
welches durch die brutalität schwere emotionale schäden hinterlassen kann!

[UNTERSCHRIFT PETITION AN OBERBÜRGERMEISTERIN + HANNELORE KRAFT]

 

 

19.01.2015 - total liberation wiesbaden


 (foto: wita/paul müller)

wiesbaden - zum siebten mal versammelten sich am samstag
tier- und menschenrechtsaktivisten zu einer demonstration
gegen die ausbeutung von tier, mensch und umwelt am hauptbahnhof.

unter dem demo-namen „total liberation“ zogen knapp 250 demonstranten
durch die wiesbadener innenstadt und machten vor unternehmen halt.
diese unterstützen, nach der meinung der demonstranten,
mit den produktionsbedingungen ihrer produktpaletten
die ausbeutung von mensch, umwelt und tier.

vor wenigen jahren hiess die demonstration noch „wiesbaden pelzfrei“.
die organisatoren von „voice of liberation“ aus darmstadt
und der frankfurter tierrechtsgruppe „tierbefreiung frankfurt“
wollen jedoch nicht nur auf die ausbeutungen von tieren,
etwa für die fleisch- oder pelzgewinnung,
sondern auch auf die ausbeutung von menschen aufmerksam machen.

das sei genauso wichtig. „ausserdem hängen tierrechte, menschenrechte
und die umwelt immer stark zusammen“, findet organisator heiko weber.
„wenn menschen auf plantagen ausgebeutet werden,
leidet im gleichen zug auch die umwelt“,
ergänzt der 40-jährige. vor den unternehmen,
die diese ausbeutung dulden oder mit der produktion
von pelzmode oder in asiatischen fabriken
mit billig produzierten kleidungsstücken gewinn machen,
stoppen die demonstranten und halten kundgebungen.

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14.01.2015 - strafanzeige wegen tierquälerei versuchlabor tübingen

hinter der anzeige steht unter anderem die organisation
„ärzte gegen tierversuche“.

die forschung an affen am tübinger institut erfülle
den tatbestand der fortgesetzten tierquälerei.

der anwalt eisenhart von loeper aus nagold
vertritt die tierschützer.
er setzt sich seit jahren für den schutz von tieren ein.
und hat das regierungspräsidium tübingen aufgefordert,
die tierversuche ab sofort nicht mehr zu genehmigen.

das tübinger regierungspräsidium
prüft die vorfälle seit vier monaten -
bislang ohne ergebnis.

der anwalt von loeper bezieht sich in seiner anzeige
auf die heimlich gedrehten filmaufnahmen
eines ehemaligen tierpflegers.
demnach sollen im max-planck-institut
affen gebrochen und gequält werden,
bis sie nach einem leidvollen leben
zu tode gebracht werden.

nachdem die aufnahmen von blutverschmierten affen
im fernsehen gezeigt wurden,
war das max-planck-institut in die kritik geraten.
viele mitarbeiter wurden am telefon und per mail bedroht.
das institut hatte angekündigt,
vorerst keine neuen versuche mit affen zu beantragen.

 [weiterlesen...]

 www.aerzte-gegen-tierversuche.de/

 

 

12.01.2015 - grünröcke sind (sich nicht) grün ...

bei einer drückjagd am heiligdreikönigstag sind
zwei jagdhunde durch schüsse getötet worden.

insgesamt war bei der jagd eine größere jägerschaft
mit zirka 8 bis 10 hunden eingesetzt.
die hunde hatten die aufgabe wild aufzustöbern,
das von den jägern, die an genau festgelegten standorten
postiert waren, erlegt wurde.

nach bisherigen erkenntnissen dürften die beiden hunde,
die gelbe hundewarnwesten und gps-ortungsbänder trugen,
wohl mit zwei gezielten schüssen getötet worden sein.

die beiden schüsse, die innerhalb weniger sekunden
außerhalb der festgelegten jagdzone abgegeben wurden,
waren von der eingesetzten jägerschaft deutlich zu vernehmen.

nachdem die beiden hunde zur beendigung
der jagd nicht zurückkehrten, begann die suche nach ihnen.

aufgrund der daten des gps-ortungsgerätes
konnten sie in einem angrenzenden jagdrevier
schnell gefunden werden. beide hunde waren tot.
sie wiesen erhebliche schussverletzungen auf.
der täter hatte die kadaver mit ästen zugedeckt.

die gps-ortungshalsbänder und hundewarnwesten fehlten.
sie dürften den getöteten tieren vom täter
bevor er das weite suchte, abgenommen worden sein.

es soll es sich beim täter um den pächter
des benachbarten reviers handeln –
zwischen ihm und der jägerschaft
sollen schon seit einiger zeit spannungen herrschen.

den aufzeichnungen der gps-bänder zufolge,
die die beiden hunde als halsbänder trugen,
hätten sich die getöteten tiere vor ihrem ableben
in einem kleineren raum bewegt –
wilderei seitens der beiden jagdhunde
könne somit so gut wie ausgeschlossen werden

aktualiserung: der schütze ist inzwischen ermittelt.
der mann hat sich telefonisch bei der polizei gemeldet
und die tat zugegeben.

motiv: der schütze soll die hunde beim wildern erwischt haben.

offen ist immer noch die frage, wo die hundewarnwesten
und die ortungshalsbänder verblieben sind –
und weshalb sie den hunden abgenommen wurden.

über das motiv gab der mann, der selbst jäger
und langjähriger pächter des reviers in obernzell ist, an,
dass er die beiden hunde beim wildern erwischte
und sie deshalb tötete.

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12.01.2015 - alles erlaubt was nicht verboten ist ...

„tier im recht“ kritisiert entscheid des zürcher obergerichts
betreffend verwendung eines nasenrings bei kühen.

im rahmen eines strafverfahrens gegen einen landwirt
kam das zürcher obergericht am 28.10.14 zum schluss,
dass das einsetzen eines nasenrings bei einer kuh
nicht als tierquälerei zu werten sei.

nach ansicht der stiftung für das tier im recht (tir)
liegt dem entscheid allerdings eine fehlerhafte auslegung
des tierquälereitatbestandes der misshandlung zugrunde.

ein zürcher landwirt hatte einen tierarzt beauftragt,
seiner kuh einen die nasenscheidewand
durchstossenden ring einzusetzen,
um dem tier den saugreflex abzugewöhnen.

das statthalteramt war der auffassung,
dass das einsetzen eines die nasenscheidewand
durchstossenden nasenrings bei einer kuh
gesetzlich nicht verboten sei und deshalb
keine strafuntersuchung eingeleitet werden müsse:
die nasenscheidewand sei aus anatomischer sicht
kein bestandteil des flotzmauls.

tir: dies würde dem willen des gesetzgebers zu wider laufen
und dem tierschutz nicht gerecht werden,
weshalb der begriff flotzmaul weit greifender auszulegen sei.

das zürcher obergericht schloss sich in seiner verfügung
der auffassung des statthalteramts an.
es vertrat dabei die meinung, dass der gesetzgeber
die nasenscheidewand bei rindern explizit genannt hätte,
wenn diese vor invasiven eingriffen geschützt werden sollte,
und qualifizierte die verwendung des nasenrings
nicht als tierquälerei.

das gericht war zudem der ansicht, dass nicht dargelegt sei,
dass der kuh durch das anbringen des nasenrings
ungerechtfertigte schmerzen oder schäden zugefügt wurden. 

da das einsetzen des nasenrings die kuh vom saugen
an anderen tieren abhalten soll, liegt allerdings
der verdacht nahe, dass die verhaltenskorrektur
durch schmerzeinwirkung herbeigeführt wird,
weshalb vorliegend wohl auch von einer
schmerzzufügung auszugehen ist.  

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08.01.2015 - tierschutztheater

das tierschutztheater ist eine kombination
aus idealismus und darstellender kunst.
es richtet sich an menschen, die gerne theater spielen,
zugleich ein herz für tiere haben und beides verknüpfen wollen.

hauptvereinsziel ist die verbreitung des tierschutzgedankens
und aufklärung über tierschutzrelevante themen
in form von darstellender kunst.

die zuschauer sollen durch emotionale geschichten
zum nachdenken angeregt werden,
ohne mit dem finger auf sie zu zeigen.
jung und alt sollen zusammengeführt werden,
im engagement für eine gute sache.

das münchener tierschutztheater buchen

gerne nutzen wir jede geeignete möglichkeit aufzutreten,
um noch mehr menschen zu erreichen
und diese über tierschutzrelevante themen aufzuklären.

sie kennen eine passende gelegenheit für unseren nächsten auftritt?
das sommerfest der schule ihrer kinder?
der kulturnachmittag in ihrer pfarrei?
tag der offenen tür im jugendfreizeitheim um die ecke?
ein wohltätigkeitsevent? zögern sie nicht uns anzufragen.
wenn wir zeit haben, kommen wir gerne.

leider sind wir zeitlich nicht allzu flexibel,
da unsere darsteller entweder berufstätig sind oder zur schule gehen.
ausserdem müssen diese veranstaltungen
auch für unsere kleinsten passend sein, also nicht zu spät abends.
ideal wäre also am wochenende.

aber fragen sie uns einfach und wir sehen dann, was wir tun können.

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06.01.2015 - zirkus belly prügelt weiter ...

09.09.2001 zirkus belly wien prügelt tierschützer krankenhausreif

[weiterlesen ...]

 

21.12.2014: belly-mitarbeiter greifen tierschützer an:
„wisst ihr überhaupt bei welchem circus ihr seid?
hier gibt es gewaltig auf die fresse bei uns, ja?!“

(achtung: prügelszenen):
www.youtube.com/watch?v=8tVYsO0d6VA

 

circus belly in der selbstdarstellung auf facebook:



 rezensionen erwartet circus belly hier:
 www.facebook.com/zirkusbelly?sk=reviews

 

 

05.01.2015 - tierschutzaktionen: weihnachts-circus sagt für immer ade

jena: kaum besucher und tierschutzproteste
sorgen beim weihnachts-circus für leere kassen.
vergünstigungen bei letzten veranstaltungen
sollen in jena abhilfe schaffen.
künftig will der zirkus hier nicht mehr auftreten.

eines ist für hardy weisheit, chef des momentan
auf dem gries gastierenden weihnachts-circus, klar:
es wird der letzte auftritt der truppe
in der wintersaison in jena sein.
doch ob und wie es für das 30-köpfige ensemble
mit 50 tieren am montag weitergeht, kann er noch nicht sagen,
denn die kassen sind leer: „wir haben finanzielle probleme und hoffen,
dass es reicht um weiterzuziehen.“ täglich fielen kosten bis zu 3000 euro an,
doch zahlende besucher blieben zum grossteil aus.
das grosse zelt, das eigentlich bis zu 800 gästen platz bietet,
war gerade mal zu 20 bis 30 prozent ausgelastet -
viel zu wenig bei den hohen unterhaltungskosten.
„es war schon ein kampf, vom ersten tag bis heute sind wenige gekommen.
aber die fans sind doch immer begeistert“, so der zirkuschef.

gründe für die ausgebliebenen besucher sieht er vor allem
in den aktionen der örtlichen tierschützer.
den dadurch entstandenen finanziellen gesamtschaden
beziffert er auf rund 9000 euro.

„das haben wir wirklich nicht verdient,
schliesslich kämpfen wir auch ums über­leben“, betont weisheit

[weiterlesen...]

 

 

05.01.2015 - zirkus tier frei

frohe botschaft an die zirkusfans aus deutschen landen:
freut euch über unsere nachbarn aus den niederlanden,
sie haben ihre liebe zu zirkustieren in ein gesetzbuch geschrieben.

das ist gut so - und nun fühlt euch ebenfalls gefordert,
helft den tieren auch in unserem land.

es muss ja nicht gleich ein boykott auf dauer sein!
nein, es gibt mildere mittel, die ebenfalls helfen:
meidet euren lieblingszirkus einach nur so lange,
bis auch er richtig tierlieb geworden ist.

danke - im namen der zirkustiere.

 

 

03.01.2015 - familienzusammenführung

 

 

03.01.2015 - eine nachbau-anleitung aus aalen

vegan-brunch 2015 in aalen

wo alle klaun, da kommt nix wech:
für woanders abkupfern, leute! ;-)

 [weiterlesen ...]

 

 

03.01.2015 - das übel der tierschutzpartei

über rassismus, parteigeschacher und diskriminierung der ... Ratten.

die ratten zitieren einen heutigen kommentar der „tierschutzpartei leaks“:

  

das rattenrennen geht weiter

der aufgeblähte bundesvorstand schrumpft. gesund eher nicht.
eck ist weg. das war zu erwarten, zumal er sein persönliches ziel
einer wichtig machenden altersversorgung erreicht hat.
nun sind die kassen leer, während der kassen weiter versucht,
kasse zu machen durch nutzung der tierschutzpartei zur akquise
von spendengeldern und mitgliedschaften unter dem siegel einer partei.
apropos. die mitgliedschaft kassens wurde gegen den erklärten willen
des zuständigen landesverbands nrw von eck
und seiner kamarilla durchgeprügelt,
was dem lv nrw den kompletten landesvorstand,
einige kompetente mitgliedschaften
und seit mehr als zwei jahren die eigenständigkeit kostete.
bis heute (!) wurde dem landesverband mitgliederversammlung
und neuwahl eines landesvorstands unter missachtung
des parteiengesetzes verweigert.

ein werk ecks und seiner leichtmatrosenkampfgruppe.
der aber macht unter anderem nun besagten kassen
und dessen akquisegebahren, nicht vergessen,
deswegen sogar rechtskräftig verurteilt,
für seinen ‘ausstieg’ verantwortlich.
münchhausen-syndrom?
nichts da. bewusste lügen.

ach ja, da wäre noch ecks vorwurf,
dass er mit einem rechtsruck
nichts zu tun haben möchte. wirklich nicht?
wer war denn dafür verantwortlich,
dass ein jan zobel, dieser ach so spektakulär
‘geläuterte’ ehemalige pressesprecher der npd
nach nur drei monaten parteizugehörigkeit
nicht nur den hamburger landesvorstand zieren durfte,
sondern gleich auf die position des generalsekretärs
der bundespartei gehoben wurde, -
ohne sich mit dieser vergangenheit erst einmal
im politischen abklingbecken bewähren zu müssen.

als aber der berliner landesverband einem frischen
ex-npdler mit besten kontakten zur neonazi-szene
die mitgliedschaft verweigerte, war dies ärgernis im bundesvorstand.
dass herrn eck dies missfallen hätte, ist nicht überliefert.

stefan bernhard eck, der sich gerne als linker ausgibt,
hatte lange eine schützende hand
über den ehemaligen landesvorsitzenden von thüringen, harald von f.,
der nur auf massivem druck aus berlin und sachsen-anhalt ein verfahren
wegen parteischädigendem verhalten bekam.

veröffentlichungen in der rechtspresse (rennsteigbote)?
lappalie.

verbreitung ausländerfeindlicher bilder per e-mail,
was sogar zu einer anfrage vor dem thüringischen landtag führte:
unterwanderung durch nazis von tierschutz und speziell der ‘tierschutzpartei’?
lappalie.

von f. wurde in allen punkten ‘freigesprochen’ und damit rehabilitiert.
ganz nach dem gusto ecks.
denn an ihm vorbei passierte nichts in der ‘tierschutzpartei’.

[weiterlesen ...]

 

 

anmerkungen der ratten - eine tierrechtsgruppe:

die ratten waren stimmberechtigte mitglieder der tierschutzpartei
und nahmen damals in witten an der gründungswahl des nrw-landesvorstands teil.
es hatte von anfang an heftigste diskussionen gegeben:
der durch seinen privaten wittener freundes- und familienkreis
unnachgibig durchgedrückte landesvorsitzende
war u.a. bekennender fleischesser, und somit ein nicht aushaltbarer repräsentant.

die ratten waren die ersten, die diese partei wieder verlassen hatten.
auch die damalige bundesvorsitzende und einstige freundin der ratten,
die 2009 verstorbene prof. ingeborg bingener, verliess die partei später im streit.

einiges hat sich seither geändert in der tsp, teilweise zum guten hin.
teilweise aber auch zum schlechten hin - und das ist für die ratten unerträglich!

solange es die mitglieder der tierschutzpartei nicht schaffen,
sich vollständig von geschacher und rechtsruck zu befreien,
bleibt den ratten nur eine klare distanzierung als einzig gangbarer zwischenschritt.

bei künftigen veranstaltungen der ratten bitten wir daher nachdrücklich darum,
kein infomaterial der tierschutzpartei und keine werbung für die tsp zu verbreiten.

um missverständnissen entgegenzuwirken: es geht den ratten nicht darum,
der tsp irreparablen schaden zuzufügen. betrachtet man aber die entwicklung
der prozentzahlen bei den wahlen der letzten 20 jahre, dann sollte auffallen,
dass sie in ungünstiger relation zum aufwind der veganen bewegung stehen:
das einfordern kompromissfreier tierrechte, das selbstverständnis vegan zu leben,
haben eine nahezu unvorhersehbare kraft erhalten, aussen vorbei an der tsp.

eine tierschutzpartei, zumal sie sich m(!)ut nennt, darf es einfach nicht zulassen,
beim thema menschenrechte „auffällig zu werden. eine tsp muss dafür einstehen,
dass menschenrechte auf augenhöhe mit den eingeforderten tierrechten stehen.

mit diesem artikel wollen wir der mitglieder-mehrheit in der tierschutzpartei
nicht in den rücken fallen, sondern ihnen zu noch mehr rückenwind verhelfen:
drückt dem vorstand kommentare wie diesen so lange aufs rechte auge,
bis er sie nicht mehr ignorieren kann. machtgehabe und einäugigkeit müssen
ein ende finden, denn auch tierrechtlerinnen würden gerne eine partei wählen,
die für die selbstverständlichen rechte der tiere eintritt - und für menschenrechte!

wir danken.
die ratten - eine tierrechtsgruppe

 

„rundumschlag“: es geht den ratten nicht um einseitige parteienwerbung,
deshalb gehört die ebenfalls bis heute unwidersprochene gysi-story dazu:


www.facebook.com/gregor.gysi/photos/a.10151070413062693.425912.42497482692/10152299127487693/

 

 

02.01.2015 - neu jahr, und die ratten sind auch wieder da ...


 (foto: lisa krishnabai heitmann)

 

 

31.12.2014 - benefiz-konzert gabriele busse erdlingshof

gabriele busse:

„ich muss grad wieder so über das bild lachen.

johannes meinte, ‚der will nur spielen‘,
was ich bei einem bullen
einen sehr beruhigenden satz finde.“

 [termine gabriele busse ...]

 www.facebook.com/gabriele.busse.official?ref=ts&fref=ts

 

erdlingshof:

die wunderbare kabarettistin gabriele busse
hat dieses jahr am nikolaustag einen benefizauftritt
zugunsten des erdlingshofes gegeben.
feinsinnig und sprachgewandt
nutzt sie den künstlerisch-satirischen rahmen,
um auf die traurigen folgen des konsums
tierischer produkte hinzuweisen.

heute überreichte sie uns bei einem besuch
den stolzen erlös in höhe von 2000€.
auch unsere tiere, allen voran jungbulle patrik,
freuten sich sehr über gabrieles besuch
und hatten sie umgehend zum fressen gern.

wir bedanken uns im namen aller erdlinge,
insbesondere auch bei den grosssartigen
unterstützerinnen und unterstützern in ettenheim,
die dazu beigetragen haben,
dass der benefizauftritt ein so schöner
und eindrucksvoller abend wurde.

 

 

31.12.2014 - hartmut kiewert - vegane malerei

[zur homepage hartmut kiewert ...]

 

menschtier verhältnis

reflektiert in malerei und grafik.

zwischen status quo und utopie.
herrschaftskritische perspektiven.

fragend voranmalend.

 

aktuell:
künstlerhaus dortmund
ausstellung hartmut kiewert
17.01.-22.02.2015

eröffnung:
16.01.2015 - 20:00 uhr

[zur ausstellung ...]

 

„in den entscheidenden zügen
sind wir dasselbe wie die tiere,
ja wie alles lebendige,
und mögen uns als sein
natürlicher anwalt fühlen,
wie der glücklich befreite gefangene
gegenüber den leidensgenossen,
die noch eingeschlossen sind.“  

(max horkheimer)    

 

            

26.12.2014 - lapino, demohund

(foto: walter hermanns)

 

25.12.2014 - mahnwache gegen tierversuche 21.12.14 in essen

 [zum vegani-tv auf youtube ...]

 mahnwache viersen – 21.12.2014 – die ratten!

 am 21.12.2014, versammelten sich gegen 17:00
 ca. 40 menschen bei leichtem regen in der
 fussgängerzone, kettwiger straße, in essen,
 inmitten des weihnachtsmarktes,
 um dort eine mahnwache abzuhalten.
 schwerpunkt der aktion war,
 dass man die tierversuche unbedingt zu stoppen hat.

 dazu aufgerufen hatten die tierrechtlerinnen „die ratten“.
 diese wurden von dem verein „ärzte gegen tierversuche“
 und anderen tatkräftig unterstützt!

 vorbei laufende passanten wurden
 von den tüchtigen helfern angesprochen,
 sich doch einmal gedanken über das leid der tiere zu machen!

 [weiterlesen...]

 

 

24.12.2014 - person sandra - eine orang-utan dame

argentinisches gericht gesteht orang-utan menschenrecht zu

tierschützer haben vor einem argentinischen gericht durchgesetzt,
dass orang-utan-dame sandra aus ihrer gefangenschaft
im zoo von buenos aires befreit wird.

die argentinische anwaltsvereinigung für tierrechte (afada)
hatte sich bei ihrer klage auf die „habeas corpus-rechte“ gestützt.
diese gelten als universelle menschenrechte
und schützen personen vor willkürlicher inhaftierung.

sandra müsse eine „ungerechtfertigte gefangenschaft“ erleiden.
zwar sei sie biologisch nicht identisch mit dem menschen,
psychisch würde sie aber genauso wie menschen unter gefangenschaft leiden.

die entscheidung hing an der frage,
ob sandra als person oder als sache zu bewerten ist.

das gericht hat nun entschieden,
dass sandra mehr eine person als eine sache sei.

afada-anwalt paul buompadre erklärte die tragweite der entscheidung:
„dies ebnet nicht nur den weg für andere menschenaffen,
sondern auch für andere empfindungsfähige lebewesen,
die ungerechterweise und willkürlich in zoos, zirkussen,
aquarien und wissenschaftlichen laboren gefangen gehalten werden.“

[weiterlesen ...]

taz:

die mehrheit der zoologen lehnt diese forderung strikt ab.
genetische ähnlichkeit begründe noch lange keine gleichheit:
ein orang-utan sei ebenso wenig ein mensch,
wie er auf der anderen seite auch kein gorilla ist.
der zoologe und ehemalige direktor des kölner zoos,
günter nogge, schrieb in der faz:
„gorillas wollen sicher keine menschenrechte.
sie wollen nichts weiter als das recht,
gorilla zu sein, ob in der natur oder im zoo.“

[zum taz-artikel ...]

 

 

23.12.2014 - bewegender stillstand

  [unbedingt klicken - grandios!]

  werners privatgefühl: die wohl anrührendsten menschenbilder des jahres 

 

 

21.12.2014 - mahnwache schlachthof viersen vom 19.12.2014

[fotos zur mahnwache ...]

[zum lied ...]

[das sehr bewegende, offizielle video zur mahnwache ...]

 

 

19.12.2014 - straathof lässt weiter schlachten

straathof gibt geschäftsleitung ab.
nachdem das oberverwaltungsgericht die beschwerde straathof
gegen das berufsverbot abgewiesen hat,
tritt der schweineproduzent als geschäftsführer zurück.
somit können die betriebe ungehindert weiterproduzieren.

 [weiterlesen...]

 (siehe auch kuckma vom 15.12.2014)

 

 

17.12.2014 - zdf: ohne wildtiere in der manege

zirkusse in den niederlanden müssen künftig ohne wildtiere auskommen.
das hat das regierungskabinett beschlossen.
die begründung: die gesundheit der tiere sei wichtiger
als überkommene traditionen.

 [video zdf-mediathek...]

 (siehe auch kuckma vom 15.12.2014)

 

 

16.12.2014 - solidarisch mit tierrechtsinitiative aschaffenburg

es wirkt wie ein rückblick in die vergangenheit -
doch scheint es orte zu geben,
in denen die zeit stehengeblieben ist.
zeiten, den ratten noch aus den 90ern in erinnerung,
darum der betreff.

kriminalisierung, repression, polizeiwillkür:
meinungs- und versammlungsfreiheit in aschaffenburg

[weiterlesen...]

 

 

16.12.2014 - tierschutz-verbandsklage jetzt auch in schleswig-holstein

wenn tierschutzbestimmungen nicht eingehalten werden,
dürfen tierschutzorganisationen jetzt auch
in schleswig-holstein für die tiere vor gericht gehen.

bisher hatten dieses recht nur tiernutzer.

als 6. bundesland stimmte der kieler landtag
für die einführung der tierschutz-verbandsklage.

dafür stimmten grüne, spd, ssw und piraten
sowie dr. heiner garg (fpd):
„hartz IV hat etwas bedrohliches. es klingt wie pershing II“

dagegen stimmten cdu und fdp

warum nur gegen tiere?

tierschutz-verbandsklage:

bremen (2007)
hamburg (2013)
nrw (2014)
saarland (2014)
rheinland-pfalz (2014)
schleswig-holstein (2014)

anstehend: niedersachen, sachsen, sachsen-anhalt ...

der staat (landesumweltministerium) bestimmt,
welchen tierschutzverbänden
das verbandsklagerecht eingeräumt wird.

und ewig jammern jäger:
„der landesjagdverband nrw will seine anerkennung
als tierschutzverein gerichtlich durchsetzen…“

www.ljv-nrw.de/inhalt/ljv/aktuelles/aktuelles/anerkennung-von-tierschutzvereinen-in-nrw-hochst-suspekt-/6_17076.html

 

 

15.12.2014 - brrd - niederlande 0:1


[stern]

 

niederlande:

illustrierte stern:
ob tiger, löwen oder elefanten - zirkusse in den niederlanden
müssen künftig auf sämtliche wildtiere verzichten.

„die gesundheit der tiere ist wichtiger
als ihre verwendung für vergnügungen
oder das festhalten an überkommenen traditionen",
sagte staatssekretärin sharon dijksma.

enge gehege sowie die für zirkusse
unumgänglichen ständigen reisen
seien für die oft angeketteten tiere eine qual.

das wildtierverbot gilt vom 15. september 2015 an
für sämtliche zirkusveranstaltungen in den niederlanden.

mehrere europäische länder haben bereits solche verbote verhängt,
darunter belgien, österreich und finnland.
in grossbritannien dürfen zirkusse
vom 1. Dezember 2015 an keine wildtiere mehr haben.

[weiterlesen…]

 

 

deutschland:

circus-krone-sprecher keller:
wir haben die fixierzeiten der elefanten deutlich reduziert
und wir verwenden gurte, keine ketten mehr.

 


deutschland - europa 0:19

belgien
bulgarien
bosnien-herzegowina
dänemark
estland
finnland
griechenland
grossbritannien
malta
niederlande
österreich
polen
portugal
schweden
slowakei
slowenien
tschechische republik
ungarn
zypern

 

 

15.12.2014 -

behörden in sachsen-anhalt haben einem der grössten
schweinezüchter europas die tierhaltung verboten.
wird der fall straathof rechtskräftig,
könnte das die wende in der massentierhaltung sein.

drei tage lang liess die staatsanwaltschaft stendal im märz 2014
die schweinezuchtanlage gladau bei genthin durchsuchen,
mehr als 60 Leute, die mit fotos, videos und zollstöcken bewaffnet
verstösse gegen das tierschutzgesetz dokumentierten.

wie der „stern“ jetzt berichtet,
wurde den anwälten von straathof
vor wenigen tagen der amtliche bescheid über ein
"tierhaltungs- und betreuungsverbot" zugestellt.
in einer "amtstierärztlichen stellungnahme"
werteten die veterinäre des landkreises
die ihnen überlassenen beweise der staatsanwaltschaft aus
und kamen zu dem fazit, dass den schweinen in gladau
„erhebliche oder länger anhaltende schmerzen,
leiden und schäden“ zugefügt werden.

mit straathof trifft es nicht irgendeinen hinterhofzüchter.
der niederländer gilt als einer der grössten
schweineproduzenten europas.

„das ist ein befreiungsschlag für die gequälten schweine
in seinen anlagen“, jubelt bereits die agrarpolitische
sprecherin der grünen landtagsfraktion, dorothea frederking:
„schlussendlich konnte der landkreis
nur deshalb machtvoll durchgreifen,
weil er gute personelle und sachliche ausstattung
für tierschutzrechtliche kontrollen hat.
solche strukturen müssten der standard sein,
sind es aber nicht.“

(holger witzel, stern)

[weiterlesen…]

www.massentierhaltung-sachsen.de/fakt-ist/schweinehaltung/

 

 

   

13.12.2014 - wat mut dat mut

 

 

12.12.2014 - delfinfriedhof zoo duisbug

 zoo duisburg - grösster delphinfriedhof der eu
 im duisburger delphinarium starben mindestens 65 cetaceen
 eine recherche von monika laubach

 [weiterlesen...]

 

 

11.12.2014 - jagdstörung 2.0


 www.facebook.com/video.php?v=10151373593085584

grummel, ein kuckma leider ohne mich!
dieses blöde format 16:9 eignet sich einfach nicht,
mein ganz besonders breites grinsen wiederzugeben.

(ratte werner)

 

 

11.12.2014 - verbrühtes leben

 china:

 

 deutschland:

 

 

 

08.12.2014 - nerze quälen bleibt erlaubt

taz: wirtschaftlichkeit vor tierschutz

das oberverwaltungsgericht von schleswig-holstein
urteilt zugunsten einer pelzfarm.
die darf tausende nerze weiter in zu kleine käfige sperren.

bis ihr fell als flauschiger bommel an einer wintermütze hängt,
leben tausende nerze in schleswig-holsteins einziger pelzfarm
in schlesen bei plön in viel zu engen käfigen.
ein quadratmeter fläche pro tier ist seit 2011 vorgeschrieben,
doch die betreiber nils und carsten sörnsen weigern sich,
für die bessere unterbringung geld auszugeben – und kommen damit durch.

die tiere sind immer noch in nicht einmal halb so grosse käfige eingepfercht.
schon im dezember 2011 wollte der kreis plön den betrieb dichtmachen,
aber die züchter klagten.
nun gab das oberverwaltungsgericht den sörnsens recht –
sie dürfen die nerze trotz verordnung weiter in zu kleine volieren zwängen.

die forderung einer grösseren grundfläche für die tiere
käme einem faktischen berufsverbot gleich, urteilten die richter.

das verwaltungsgericht hatte die klage der betreiber
im august 2012 noch abgewiesen.
die legten berufung beim oberlandesgericht ein
und produzierten in der zwischenzeit weiter pelze.

im aktuellen verfahren kam ein gerichtsgutachten zu dem ergebnis,
dass eine nerzfarm angesichts der internationalen marktpreise
nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden könne,
wenn die betreiber die neue tierschutzverordnung umsetzten.
eine so weitgreifende und existenzbedrohende regelung
könne folglich nur durch ein parlamentsgesetz
und nicht durch eine verordnung festgelegt werden, befand das gericht.


 (bild: taz - dpa)

 [weiterlesen...]

 

 grössere käfige? nein!

 [ratten-kommentar blog 0109...]

 

06.12.2014 - nun auch alpakas

alpakas sind eine domestizierte kamelform,
welche ursprünglich aus den anden kommt.
sie sind etwas kleiner als lamas
und werden primär wegen ihrer „wolle“ gezüchtet.

in der schweiz werden die tiere
aufgrund ihres ruhigen wesens
auch als therapietiere eingesetzt.

2006 entdeckten forscher per zufall,
dass alpakas antikörper bilden
(eiweisse, die der immunabwehr dienen),
die kleiner und stabiler sind als die anderer spezies.

diese tatsache hat das blut der alpakas
für die forschung sehr interessant gemacht.

das max-planck institut für biophysikalische chemie in göttingen
hat sich aus diesem grund vor kurzem
eine sechsköpfige alpaka-herde zugelegt,
welche in einem aussengehege auf dem institutsgelände lebt.

die tiere werden bei bedarf geimpft
und in folge wird ihnen blut abgenommen,
welches für die forschung verwendet wird.

die so gewonnen antikörper werden so stark verkleinert,
dass sie in eine lebende zelle eindringen
und dort strukturen sichtbar machen können.
dabei hilft ein fluoreszierender farbstoff,
mit dem sie fusioniert werden.
dieser hybrid wird als «chromobody» bezeichnet.

die forscher versichern,
dass diese verfahren absolut tierfreundlich seien.
aber natürlich können auch immunisierungen
und blutabnahmen ihre tücken haben.

(quelle: www.animalfree-research.org/fileadmin/user_upload/Resultat/Animalfree_Research_Resultat_No.14_Jg.2014.pdf)

 

05.12.2014 - p&c online check




 

04.12.2014 - zirkusfrei - zur nachahmung empfohlen!

 grafik: voice-design

 aktion frankfurt zirkusfrei!

 

 

04.12.2012 - p&c west verkauft wieder pelz

nach einer vierjährigen kampagne
mit knapp 1500 aktionen
beschloss das unternehmen
peek&cloppenburg west im jahr 2006
aus dem blutigen geschäft
mit pelzen auszusteigen.

geplant war der ausstieg vorerst
nur für das geschäftsjahr 2007,
aber seitdem wurden bei p&c west
während der alljährlichen pelzchecks,
ausser lammfellprodukten,
keine pelzwaren mehr gefunden.

auf nachfrage bestätigte das unternehmen
stets seine pelzfreiheit für die jeweils aktuelle saison.
doch beim diesjährigen pelzcheck
häuften sich die funde von kaninchenfell
bei p&c west, die auch im onlineshop
offen beworben wurden.

die anfrage der offensive gegen die pelzindustrie
wurde vom unternehmen lediglich
mit der bitte um geduld beantwortet.
kund_innen gegenüber
ist peek&cloppenburg west jedoch offener.

auf anfrage antwortete die pr-abteilung,
dass die peek&cloppenburg düsseldorf
zu ihrer pelzfreiheit stünde:

„ausgenommen sind,
wie von ihnen auch angesprochen,
lamm- und kaninchenfelle,
sie werden bei einem geringen teil
unseres sortimentes verwendet."

nach jahren aktivistischer kampagnenarbeit
ist der bruch der pelzverzichtserklärung nicht akzeptabel!
zeigen wir p&c west, dass sie auch 2014
mit entschlossenen protesten rechnen müssen,
wenn sie auf kosten der tiere versuchen
einen mordsprofit zu machen!

[weiterlesen…]

 

04.12.2014 - über tiere tränen ... lachen 

  www.buzzfeed.com

 

03.12.2014 - nrw richtet centrum für tierversuchsfreie verfahren ein

spd und grüne haben am 3.12.14
anlässlich der haushaltsberatungen für 2015
die einrichtung eines centrums für
tierversuchsfreie verfahren (cerst-nrw) angekündigt.

nrw wird damit nach baden-württemberg
das zweite bundesland mit einem zentrum
für tierversuchsfreie verfahren
und erfüllt seine zusage aus dem
rot-grünen koalitionsvertrag (2012-2017).

dies ist ein grossartiger erfolg.
für eine solche forschungseinrichtung
hat der bundesverband menschen für tierrechte
seit 2007 gearbeitet und gekämpft.

[weiterlesen…]

 

02.12.2014 - italien verbietet den vogelfang

kommitee gegen den vogelmord:

die italienische regierung hat am 02.12.2014
den vogelfang endgültig verboten.
die letzten grossfanganlagen,
die in norditalien noch in betrieb waren,
müssen umgehend den betrieb einstellen.

hintergrund ist ein seit jahren
bei der europäischen union anhängiges verfahren
wegen verstosses gegen die eu-vogelschutzrichtlinie,
das von den italienischen naturschutzverbänden
lipu und lac und dem komitee gegen den vogelmord initiiert wurde.

seit seiner gründung im jahr 1975 war die arbeit
gegen die roccoli eine der zentralen kampagnen des komitees -
mit dutzenden klagen vor den verwaltungsgerichten,
eu-umweltbeschwerden, protestkampagnen und lobbyarbeit
wurde stück für stück der vogelfang zurückgedrängt.

von den über 2.000 anlagen,
die in den 1960er jahren noch betrieben wurden,
waren im herbst 2014 noch 92 übrig.

im november 2014 hat brüssel italien
mit einer strafe in millionenhöhe gedroht,
wenn die fanganlagen nicht geschlossen werden.

„der verbot des vogelfangs in italien
ist ein meilenstein für den zugvogelschutz“,
erklärt heinz schwarze vom komitee gegen den vogelmord.
‚„natur- und tierschützer aus ganz europa
haben jahrzehnte dafür gekämpft,
nun müssen die fangnetze endlich eingeholt werden.“  

[weiterlesen…]

 

02.12.2014 - dhl boykott aufkleber

den aufkleber (din-a4-pdf) gibt es zum runterladen und ausdrucken bei der
aktionsgruppe nord gegen versuchstierhandel und tierversuche:

www.facebook.com/AktionsgruppeNord

oder einfach aufs folgende bild klicken
und den download direkt starten:

 

 

 

01.12.2014 - tierversuche deutschland 2013: drei millionen tiere

tierversuchszahlen – system tierversuch weiter manifestiert,
rund 3 millionen tiere sterben 2013 einen grausamen labortod.

2.997.152 tiere
mussten in deutschen versuchslabors leiden und sterben,
rund doppelt so viele wie 1997,
als die statistik ihren vorläufigen tiefpunkt erreichte.

im eu-vergleich weist deutschland nach frankreich
die zweithöchsten tierversuchszahlen auf.

der verein ärzte gegen tierversuche
nennt die soeben vom bundeslandwirtschaftsministerium
veröffentlichte jahresstatistik alarmierend
und kann die von bundesminister christian schmidt
bekundete trendwende nicht bestätigen.

[weiterlesen…]

 

 ist der mensch ein schwein, eine ratte oder ein esel?

 www.agstg.ch/component/content/article/76-/albatros-42/407-ist-der-mensch.html

 

01.12.2014 - tierrechtstopf 2014 abschlussbericht

100.000 euro für aktive tierrechtsarbeit vergeben

mit dem 2014 aufgrund einer sonderspende
erstmals eingerichteten tierrechtstopf
der stiftung tiernothilfe wurden gezielt
projekte für tierrechte gefördert.

während die gelder von der stiftung tiernothilfe
verwaltet und vergeben wurden,
erfolgte die projektvorauswahl
durch den ariwa-vorstand.

die mittel des tierrechtstopfes sind nun vollständig vergeben
und bewerbungen daher keine mehr möglich.

im folgenden stellt ariwa die geförderten projekte vor:

[weiterlesen…]

 

30.11.2014 - tier rettung

bist du auch ein anglerhasser
schmeiss ihn einfach rein ins ...

zu meinen unglücklichen kindheitserinnerungen
gehört das fischengehen
mit der familie eines nachbarn.

wir fuhren mit dem boot heraus
und ich war der erste,
der anglerglück hatte.
als ich den fisch hochzog
und er an der angel zappelte,
konnte ich in einer art erleuchtung
diese ganze szene plötzlich
aus dem blickwinkel des fisches heraus erleben.

darauf sagte ich: ich möchte den fisch
wieder zurücktun ins wasser.

die anderen lachten mich aus.
und je mehr sie lachten,
desto mehr brüllte ich,
bis es so weit war,
dass die ganze anglergesellschaft
sich wegen meines ausbruchs auflöste.

mein vater ergriff mich
und setzte mich nachdrücklich ins boot,
denn ich war dabei,
das boot durch mein hin- und herwippen
zum kentern zu bringen.

seit diesem ereignis war ich
ein leidenschaftlicher angelfeind.
wenn ich konsequent wäre,
sollte ich eigentlich ein vegetarier werden.

später, als ich ein motorboot besass,
machte ich es mir zur gewohnheit,
wann immer ich ein fischerboot sah,
den motor aufzudrehen und
mit gewaltigem röhren und wellengang
am boot vorbeizujagen,
in meiner ganz privaten anti-angler-fehde“  

(glenn gould, 1923-1982)

 

20.11.2014 - kuchen kaufen gehen

wer sowieso den nikolaustag in biberach verbringt,
hat es noch weniger weit bis zum wochenmarkt:
die regionale vebu-gruppe verkauft dort ... siehe betreff ...

www.dieratten.net/akut/

eine nachahmenswert süsse idee

(ratte werner, eher nichtkuchenesser)

 

19.11.2014 - etappensieg - der kampf kann weitergehen ...

für erteilte auskünfte durch das landesamt für
natur, umwelt und verbraucherschutz nrw
über die durchführung von primatenversuchen
in der ruhr-universität bochum
erhielt der tierschutzverein tierfreunde ohne grenzen
vom lanuv gebührenbescheide in nicht unerheblicher höhe.

den eingereichten klagen wurde stattgegeben:
informationsfreiheit durch transparente und niedrige gebühren gemäss ifg
.

am 31.10.2014 kam das verwaltungsgericht gelsenkirchen zu dem ergebnis, dass

- der gebührenbescheid in höhe von 105 euro
der lanuv nrw vom 27.07.2012 aufgehoben wurde

- der gebührenbescheid in höhe von 200 euro
der lanuv nrw vom 18.10.2012 aufgehoben wurde

- der gebührenbescheid in höhe von 124 euro
der lanuv nrw vom 20.11.2012 auf 20 euro festgelegt worden ist.

[weiterlesen...]

 

19.11.2014 - optikerinnung fordert ...

 

sehtestpflicht


für jäger

19.11.2014 - viele jagdverbote in nrw

düsseldorf. die jagd in nordrhein-westfalen wird eingeschränkt.
trotz anhaltender proteste des landesjagdverbands
verabschiedete das landeskabinett
am dienstag in düsseldorf
einen weitgehend unveränderten gesetzentwurf.
er soll voraussichtlich im frühjahr 2015
vom nrw-landtag verabschiedet werden.

[weiterlesen waz ...]

 

18.11.2014 - halali - jagdgesetz im nrw-kabinett

die jäger im land sind sauer:
heute will die landesregierung in düsseldorf
ein neues jagdgesetz auf den weg bringen.
und da steht unter anderem drin,
dass wildernde katzen und hunde
nicht mehr abgeschossen werden dürfen.

wo sind sie eigentlich,
die ganzen verantwortungsvollen jäger,
denen es nur um hege und pflege geht,
die ganz uneigennützig,
nur für die natur das beste wollen?

ich glaube, die leben nur im radio und fernsehen,
da hört und sieht man sie dauernd reden,
wie wichtig es doch ist,
auch und gerade katzen -
natürlich nur die wildernden - abzuschiessen.

aber in freier wildbahn?
gibt es da solche jäger überhaupt?
ich kenne einige -
und die meisten sind einfach heiss aufs schiessen,
sie haben eine unsumme an pacht bezahlt
und jetzt wollen sie gefälligst auch was vor die flinte kriegen.

katzen gibts reichlich,
die meisten, die da rumstreunern,
sind menschen gewöhnt und entsprechend arglos.
peng - wieder eine von den samtpfoten ins jenseits gepustet;
grosses halali „die katz ist tot.“
super!

ja, ich hör sie schon schreien,
die ganzen jäger in der eifel,
im sauerland, in westfalen:
„der hat doch keine ahnung“.

stimmt, hab ich auch nicht.
aber wenn „ahnung haben“ bedeutet,
es normal zu finden,
dass in der letzten jagdsaison
in nrw 7.600 katzen abgeschossen wurden,
ich sags noch einmal: 7.600 -
da bleib ich lieber doof und ahnunglos;
denn ich finde das überhaupt nicht normal.

mag sein, wir haben in unserer vom menschen
durchorganisierten natur ein problem
mit zu vielen streunenden katzen.

mag sein, dass diese katzen eine gefahr
für ohnehin bedrohte tierarten sind,
das glaub ich den jägern sogar.

aber die jäger alles abschiessen zu lassen,
was vermeintlich wildernd durch die gegend läuft -
nein, das kann nicht die lösung sein.

die lösung liegt nicht im lauf der schrotflinte.
die lösung liegt bei den katzenbesitzern -
und der politik.

neben der hunde-, sollte es auch eine katzensteuer geben.
und die pflicht, katzen einen chip einpflanzen zu lassen,
so wie es heute bei hunden schon üblich ist.
wenn katzenbesitzer für ihre lieblinge zahlen müssen -
und dafür verantwortlich sind,
was die viecher ausserhalb des wohnzimmers
alles so anrichten -
das würde ganz schnell dafür sorgen,
dass nicht mehr so viele katzen durch die gegend laufen.

den jägern sollte das mehr als recht sein.
es ist ja schliesslich auch lästig,
jedes jahr tausende von katzen abzuschiessen -
wo man sich doch eigentlich nur
um die hege und pflege der natur kümmern will ...

(jörg brunsmann, westdeutscher rundfunk, wdr4)

www.wdr4.de/panorama/zursache/zursache236.html

 

16.11.2014 - circus-willam-leute verprügeln tierrechtsaktivisten

kreativ protestierender von zirkuspersonal brutal zusammengeschlagen!

ein aktivist wurde in potsdam heute verprügelt von mitarbeitern des
circus william - gebrüder wille

bereits am vierten tag in folge protestierten artist*innen
und andere aktive kreativ vor dem gastierenden
circus william in potdam in der lotte-pulewka-str.

dabei wurden sie zunächst mit übel riechender jauche bespritzt
und damit in einen hinterhalt gelockt.
einer der aktiven wurde von drei zirkusmitarbeitern
bereits am boden liegend noch brutal
in rücken und gesicht getreten und geschlagen
und liegt nun mit verdacht auf rippenbruch und augenverletzungen ...

[weiterlesen...]

bitte protestiert beim zirkus.
circus gebrüder wille hat ein gästebuch:

www.circus-william.eu/html/gastebuch.html

15.11.2014 - akut-termine nun auch mit tv-sendungen

den titel „lese-ratten“ würden wir uns gefallen lassen,
jedoch „tv-ratten“ wohl eher nicht. ;-)

dennoch wollen wir künftig versuchen,
tv-sendungen ausfindig zu machen,
die möglicherweise informativ
für die tierrechtsarbeit sind.

meldet euch, wenn ihr was entdeckt!

gelb gekennzeichnet sind weiterhin die veranstaltungsorte.
grün gekennzeichnet haben wir das fernsehen:

www.dieratten.net/akut/

 

15.11.2014 - deutsche jagdmänner, heult doch!

grotesker nazivergleich
jagdzeitung „wild und hund”
diffamiert politische willensbildung
zu jagdgesetzen nrw


www.gruene-soest.de/grotesker-nazivergleich-jagdzeitung-diffamiert-demokratische-partei-und-politische-willensbildung-zu-jagdgesetzen/


www.wildundhund.de/home/8602-editorial-wild-und-hund-21-2014

 

10.11.2014 - macht vs. ohnmacht?

die ratten zitieren aus dem blog:
www.jocelyne-lopez.de/blog/
:

wieso ist die behörde
landesamt für natur, umwelt und verbraucherschutz nrw
strafrechtlich nicht verfolgbar?

wie kann es angehen,
dass eine behörde im verwaltungsrecht nicht strafrechtlich verfolgbar sei?

wie können dann etwaige gesetzverstöße einer behörde
strafrechtlich verfolgt und gerichtlich geprüft werden?

etwa zivilrechtlich?

es ist wohl nicht möglich,
eine behörde vor einem zivilgericht strafrechtlich zu verfolgen, oder?

dies ist eine grundsatzfrage,
die zwingend einer juristischen klärung bedarf,
denn wenn eine behörde weder
verwaltungsrechtlich noch zivilrechtlich verfolgbar ist,
bedeutet es im klartext,
dass der staat und seine organe über dem gesetz stehen …

[weiterlesen…]

 

dreiteilung
der gewalten

hohes gericht
ich erhebe klage
gegen regierung
und gesetzgeber

und begehre ein urteil
dass tiere
nicht rechtlos sind

die klage
wird nicht zugelassen

weil tiere
rechtlos sind
und kein gesetz
ihren verbrauch
verbietet.

(ingeborg bingener, 1922-2001)

 

06.11.2014 - demogenehmigung vs. wahrheit

die jetzige drehgenehmigung für die „heute-show“
erklärte das pressereferat des bundestags so:
„die akkreditierung wurde erteilt,
weil der aktuelle antrag -
im unterschied zu den vorherigen anträgen -
nicht erkennen liess,
dass die antragsteller beabsichtigten,
gegen die hausordnung
des deutschen bundestages zu verstossen.“

„niemand hat die absicht …“

03.11.2014 - erfolg: humanic ist pelzfrei

zu herbstbeginn füllen sich die schaufenster
der bekleidungsgeschäfte wieder mit pelzprodukten.
so zum ersten mal auch bei humanic ...

humanic-stellungnahme:

hallo, die hauben sind aus dem programm genommen worden
und werden auch definitiv zu keinem zeitpunkt mehr eingekauft werden!

auch die handschuhe mit pelzverbrämung waren genauso
wie die betreffenden pelzbommelhauben
nach mehrmaliger kontrolle des vgt
nicht mehr in den filialen zu finden!
wir danken humanic die tierpelzprodukte
nun endgültig aus dem sortiment genommen zu haben
und für das engagement unserer aktivistinnen und vieler tierfreundinnen!

[weiterlesen beim vgt - verein gegen tierfabriken]

 

humanic online-shop am 03.11.2014
suchbegriff „lazzarini mütze:

www.humanic.net/de/Suche/lazzarina%20m%C3%BCtze-search

obligatorischer hinweis an die potenzielle kundschaft:
die kopie wirbt immer für das original ...

24.10.2014 - rattengedanken: ilse und gerhard österreich

ilse kannten wir als eine gute,
gerhard kannten wir als einen streitbaren,
wir kannten sie als ideales paar.

wir ratten war gerade mal ein paar tage alt,
sammelten unsere ersten gemeinsamen demo-erfahrungen.
man könnte sagen, nur ein lokales ereignis war es,
der tod des hundes benji, herbeigeführt durch „seinen“ pfarrer,
damals, in gelsenkirchen, am 09.05.1991.

doch für gerhard war es kein zu weiter weg,
kein zu geringer anlass,
für eine reise von gütersloh ins ruhrgebiet.

wir wurden weggefährtinnen,
ilse und gerhard und wir ratten.
für gewöhnliche aktionen waren sie sich nie zu schade,
für ungewöhnliche aktionen waren sie unersetzlich.

wir waren nicht dabei,
bei der beisetzung.

um so dankbarer sind wir joclyne lopez,
deren homepage wir heute entdeckt haben.
und dort zum ersten mal den nachruf lesen konnten,
den unser gemeinsamer mitstreiter wolfgang karnowsky hielt:

 www.jocelyne-lopez.de/pdfDateien/Zwei%20Beitraege%20Trauerfeier%20%20Ilse%20und%20Gerhard%20Oesterreich.pdf  

www.jocelyne-lopez.de/blog/

danke.
die ratten

23.10.2014 - eu bewilligt stierkampf-subventionen weiterhin

www.sos-galgos.net/2014-10-22/eu-subventionen-fur-stierkampfe-stoppen-absolute-mehrheit-verfehlt.html

am 22.10.2014 hatte das europaparlament
über das neue budget für 2015 abgestimmt,
inklusive subventionen für die landwirtschaft.
für bas eickhout, grünes mitglied des europäischen parlaments,
ist es nicht akzeptabel, dass bauern,
die stiere für den einzigen zweck des stierkampfs züchten,
immer noch agrarsubventionen erhalten können.
er hatte einen änderungsantrag vorgelegt,
der europäische subventionen
für diese bauern abschaffen und einsparen würde.

323 abgeordnete stimmten für den antrag, 309 dagegen, bei 58 enthaltungen.
für dir erforderliche absolute mehrheit wären 376 stimmen nötig gewesen.

www.gruene-europa.de/cducsu-und-spd-sichern-eu-subventionen-fuer-stierkampf-13016.html

 

19.10.2014 - neue rubrik unter links: rechts herum

die ratten haben eine neue rubrik eingerichtet: „rechts herum“

thema: wie ticken die „anderen“?
jäger, pelzindustrie, zirkusveranstaltungen, antivegan ...

www.dieratten.net/link/rechts-herum/

 

19.10.2014 - neue rubrik: kuckma

die ratten haben eine neue rubrik eingerichtet: „kuckma“

dort wollen wir künftig aktuelles allerlei hineinschreiben.
die „buttons“ gibt es natürlich auch weiterhin,
ihr findet sie an dem neuen platz:

www.dieratten.net/ratten-machen-buttons/