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blog 0077 - ärzte

07.11.2014 08:18

die versuchstier-einrichtungen innerhalb der hochschulen
erweisen sich geradezu als legebatterien für akademische titel.

wir können eine fülle
von wissenschaftlichen veröffentlichungen nennen,
auch solche zur erlangung von professorentiteln,
in denen tierversuche beschrieben werden,
die mit einem minimum an denkarbeit,
geringem nutzeffekt und
oft beispielloser grausamkeit durchgeführt wurden.

schon die versuchsanordnung war oftmals so perfide,
dass dahinter eigentlich
ein gemütskrüppel vermutet werden musste.

(margot stiller, 1926-1978 und herbert stiller, 1923-1985)

www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=46542&cHash=42a6d61b92

herbert stiller (facharzt neurologie, psychiatrie, psychotherapie)
und seine frau margot stiller (diplompsychologin,
fachärztin für neurologie und psychiatrie, psychotherapie)
wandten sich gegen den etablierten stand der forschung
und stellten die tierexperimentelle medizin
aus wissenschaftlicher und ethischer sicht infrage.

ihre kritik trug in deutschland wesentlich
zu einer erbittert geführten öffentlichen kontroverse
über tierversuche bei.

im november 1978 gründete herbert stiller
mit weiteren medizinern die organisation
„ärzte gegen tierversuche“.

kurz bevor herbert stiller an leukämie starb,
korrigierte er das manuskript für sein letztes buch
„die herzlose wissenschaft“.

darin vertiefte er seine kritik am tierversuch
als demoralisierte und dehumanisierte wissenschaft,
die durch ihre fixierung auf die (tier)experimentelle situation,
dynamische lebensprozesse und
den ganzheitlichen menschen ausblende –
und damit die erforschung und entwicklung
von heilmitteln blockiere.