blog 0111 - christlicher pöbel

11.12.2014 06:39

die christliche moral hat ihre vorschriften
ganz auf den menschen beschränkt,
die gesamte tierwelt rechtlos gelassen.

man sehe nur, wie unser christlicher pöbel
gegen die tiere verfährt,
sie völlig zwecklos und lachend tötet,
oder verstümmelt, oder martert,
seine pferde im alter bis aufs äusserste anstrengt,
um das letzte mark aus ihren armen knochen zu arbeiten,
bis sie unter seinen streichen erliegen.

man möchte wahrlich sagen:
die menschen sind die teufel der erde
und die tiere ihre geplagten seelen.

man darf zuversichtlich behaupten:
wer gegen Tiere grausam ist,
kann kein guter Mensch sein

(arthur schopenhauer, 1788-1860)

zwar weist die lehre christi ausdrücklich daraufhin,
dass die zehn gebote in dem einen gebot der liebe,
d.h. der gottes- und nächstenliebe, zusammengefasst sind.

in dieser hinsicht hat die christenheit
allerdings immer wieder versagt:
nicht nur in unzähligen kriegen,
sondern auch den tieren gegenüber
durch tägliches schlachten, jagen und vivisezieren.

buddha sagte es 450 jahre vor christus:
„liebe gegen alle wesen ist wahre religion."  

(günther stolzenberg)