blog 0231 - tierwohl und tiertransporte

22.05.2017 08:24

was eigentlich nimmt der „verbraucher“ von tierleid und ausbeutung wahr?

1. glückliche tiere auf der weide.
3. sauberes fleisch hinter der ladentheke.

und was liegt „verbindend“ und damit mahnend dazwischen?
nichts ... ausser 2. - die für alle sichtbaren tiertransporte.

der „verbraucher“ will das so, dieses erstens und drittens.

darüber müssen wir uns im klaren sein -
der „verbraucher“ möchte unbedingt jegliches leid ausblenden,
das seinen gaumenfreuden voraus gegangen ist.
auch der „verbraucher“ mag keine tiertransporte ... sehen!

und was tut die politik? sie bedient genau diese interessenlage
und erfindet populistische türeintreter wie „tierwohl“,
das zwar dem gewissen der breiten menschheit der brd dienlich ist -
jedoch nur eine weitere verhöhnung der „schlachttiere“ mit sich bringt.

diese industriewelt betreibt absurd grossen aufwand,
um den „verbraucher“ gefügig zu machen
und den eindruck zu erwecken,
alles sei alles reine, saubere ware.
kaltherzig auf kosten der „schlachttiere“.

mal unterstellt, „schlachttiere“ würden die denkweise
der menschen übernehmen können:
die einzig verbliebenen „mahnwachen“,
die diese (noch) lebenden tiere halten könnten,
wären ihre eigenen transporte.

der transport als einzig verbliebener zeitraum,
auf ihre existenz aufmerksam zu machen.
alles andere wird längst perfekt zugedeckt
durch fensterlose mauern, gereinigte kacheln und grüne wiesen.

und darum hat die fleischindustrie selber ein allerhöchstes interesse daran,
auch noch den letzten sichtbaren hinweis auf grenzenlose qualen
und ausbeutung auszublenden, nämlich die besagten tiertransporte.
der tierschutz hat somit paradoxerweise „gleichgesinnte“ an der seite.

Und genau dazu sollten wir NEIN sagen,
stattdessen sollten wir den tiertransport
als marsch der tiere betrachten,
den trauermarsch für ihren eigenen tod.

[werner von den ratten]