die ratten stellen sich vor ...

... übers netz die vernetzung der tiere voranzubringen!

1991: die ratten - alternativer tierschutz

zu beginn der 90er jahre, hatten sich die ratten zusammengefunden,
um die traditionelle tierschutzszene stärker zu mobilisieren:

1. vielen vereinen waren auf wichtigen sektoren die hände gebunden,
    wollten sie nicht ihre gemeinnützigkeit aufs spiel setzen.

2. die bereitsschaft zur vereinsübergreifenden zusammenarbeit hielt
    sich aus verschiedenen gründen in überschaubaren grenzen.

doch die zeit war längst reif für neue tätigkeitsfelder:
lautstarke tierrechtsdemonstrationen wie die alljährliche „pottdemo“,
mobilisierung gegen tiermord und tierquälereien (u.a. jagd, zirkus).

unvorhersehbare aktionen also, die schnell verbreitet werden mussten:
die „rattenpost“ war geboren. bundesweit verschickten die ratten
monatlich rd. 1000 briefe mit aktuellen tierrechtsterminen.

ein bundesweites tierrechtsinfotelefon half mit akuten ergänzungen.

2014: die ratten - eine tierrechtsgruppe

neustart der ratten. aus dem anhängsel „alternativer tierschutz“
wurde „eine tierrechtsgruppe“. älter geworden sind sie auch, die ratten,
doch der grundgedanke ist derselbe geblieben: vereinsneutrale vernetzung.

die ratten sehen sich somit weniger als „veranstalter“,
sondern lieber als streiterinnen für ein solidarisches miteinander ...

also: hauptsache für die tiere? ein klares NEIN.

unseren slogan aus den frühen 90ern halten wir weiterhin aufrecht,
auch wenn er den heutigen, mainstream-artigen statements gegenüber
in die jahre gekommen sein mag:

rassismus beginnt, wenn mensch denkt, es sind ja nur tiere.

die ratten lehnen nachdrücklich jede form von
rassismus, speziesismus und sexismus ab!


foto: die ratten - und wenn sie nicht gestorben sind,
sind sie heute mindestens (!) um 10 weitere jahre gealtert.
veggies leben nicht länger, sie sehen nur älter aus.

wir freuen uns auf euch!

 

www.dieratten.net

m.dieratten.net    (smartphone)

dieratten@outlook.de


 

die ratten mit ihrem gesicht bei den tieren - auch heute noch ...

 

tierschützer sind in einer schwierigen lage ...

tierschützer sind in einer schwierigen lage,
weil sie trotz fliessender übergänge
eigentlich nur gemässigt oder radikal sein können.

sind sie gemässigt, kann man ihnen inkonsequenz
und daher unglaubwürdigkeit und mangelnde kohärenz vorwerfen.

sind sie aber radikal,
dann gelten sie als intolerant und kompromissunfähig.

ein ähnliches dilemma betrifft ihr öffentliches auftreten.

sind sie massvoll, so glaubt man, leichtes spiel zu haben,
und speist sie mit unverbindlichen versprechungen ab.

treten sie mit harten forderungen auf,
wirft man ihnen radikalität vor.

ihre situation ist aber noch viel schwieriger,
weil sie eigentlich gar keine gegner haben,
oder wer will sich schon
als tierfeind oder tierschutzgegner ansprechen lassen?

auch anhänger des anthropozentrischen humanismus
und des naturalismus bekennen sich zum tierschutz
auf der grundlage der verantwortungsethik.

also findet der streit um besseren tierschutz
immer nur unter tierfreunden statt:
extrem gemässigten, gemässigten, progressiven,
konsequenten und aggressiv-radikalen.

(gotthard m. teutsch, 1918-2009)


www.tierimrecht.org/de/news/2009/05/m_teutsch.php

 

 

tierschutz wird selbst dann vonnöten sein,
wenn paradisische tierrechtszustände die regel sind:

vegan ist eine einstellung, kein orden.
tierschutz ist nothilfe, kein käfig.

(ratte werner)

 

was tun?

was tun?

was tun zwei ratten,
die in einem versuchskäfig sitzen
und elektrische schläge erhalten?
sie fallen wütend übereinander her,
und sie töten sich,
sobald die stromstösse anhalten.

was tun zwei menschen,
die in einer engen, lauten wohnung leben
und wieder eine mieterhöhung erhalten?
sie fallen über den wohnungseigentümer her
und zwingen ihn,
die mieterhöhung zurückzunehmen.

natürlich nicht:
sie fallen übereinander her ...

(werner sprenger)

 

der ungeduldigen

sei weiterhin ungeduldig

aber kämpfe
gegen die verhältnisse
die dich ungeduldig machen

und nicht gegen diejenigen
die diesen verhältnissen
schon zum opfer
gefallen sind


(knut becker)